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Bald hat er Zeit für einen Hund

Matthias Müller tritt Ende Monat nach 21 Jahren als Gachnanger Gemeindepräsident zurück. Dabei hatten ihn einige vor seiner Wahl noch als Verräter beschimpft. Ein Rückblick.

An diesem Tisch hat er so manche Stunde verbracht: Matthias Müller im Sitzungszimmer des Gachnanger Gemeinderats.
An diesem Tisch hat er so manche Stunde verbracht: Matthias Müller im Sitzungszimmer des Gachnanger Gemeinderats.
Nathalie Guinand

Eigentlich wollte der heute 66-jährige Gachnanger Gemeindepräsident Matthias Müller (EVP) ja mal Kinderarzt werden. «Das hätte mir gefallen, vom Ziel und dem Beruf, mit den Kindern zu arbeiten», sagt Müller, im Sitzungszimmer der Gemeindeverwaltung Platz genommen hat. Doch rasch war klar: Das begonnene Medizinstudium mit all seinen naturwissenschaftlichen Fächern war nicht Müllers Welt. Er entschied sich nach einem Jahr für die Fussstapfen seines Vaters, begann in Bern Jus zu studieren und machte sich später als Anwalt selbständig. Auch politisch prägte ihn sein sein Vater, der als FDP-Parlamentarier im Frauenfelder Gemeinderat und Thurgauer Kantonsrat aktiv war: «Zuhause am Küchtentisch haben wir immer viel diskutiert.»

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