Seuzach

Bald steht der Spatenstich auf dem Programm

An der Delegiertenversammlung des Alterszentrums im Geeren durften sich die Gemeindevertreter über eine gute Jahresrechnung freuen. Das Bauprojekt zur Erweiterung und Teilsanierung ist auf Kurs.

Ein Muster der Fassade des Neubaus kann beim Parkplatz des
Alterszentrums im Geeren besichtigt werden. Foto: Walter Minder

Ein Muster der Fassade des Neubaus kann beim Parkplatz des Alterszentrums im Geeren besichtigt werden. Foto: Walter Minder

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Präsident Jürg Allenspach konnte am Mittwochabend 20 stimmberechtigte Vertreter aus elf der zwölf Verbandsgemeinden begrüssen. Mit der Jahresrechnung 2018 präsentierte Marcel Knecht, in der Betriebskommission (BK) zuständig für den Finanzausschuss, durchwegs erfreuliche Zahlen.

Bei einem Gesamtaufwand von 14,3 und einem Gesamtertrag von 15,28 Millionen Franken resultierte ein Ertragsüberschuss von rund 980000 Franken.

Damit liegt das Jahresergebnis 50 Prozent über dem budgetierten Plus. Bei den Einnahmen trugen alle drei Kostenträger – Bewohnende, Krankenkassen und Gemeinden – mit zum Teil deutlich höheren Beiträgen zum tiefschwarzen Gesamtergebnis bei.

Knecht: «Neben einer im Laufe des Jahres immer besseren Auslastung sowohl im Alters- als auch im Pflegeheim sorgte der erneut höhere Pflegebedarf für Mehreinnahmen und auch der Mahlzeitendienst trug mit neuen Rekordwerten zum schönen Gesamtergebnis bei.» Die einstimmige Genehmigung durch die Delegierten war denn auch angesichts der präsentierten Zahlen reine Formsache.

Bauprojekt auf gutem Weg

Die definitive Abrechnung über den Projektierungskredit für die Erweiterung und Teilsanierung wurde diskussionslos genehmigt. Das 2015 an der Urne beschlossene Kostendach von 3,85 Millionen wurde um rund 300000 Franken unterschritten.

«Wir werden nicht lange suchen müssen, bis wir das erforderliche Fremdkapital zugesichert haben.»

Auch die Finanzierung des gut 45 Millionen schweren Bauvorhabens ist gemäss Geschäftsführer Urs Müller auf gutem Weg. «Wir werden nicht lange suchen müssen, bis wir das erforderliche Fremdkapital zugesichert haben.»

Nach den Sommerferien flattert den Verbandsgemeinden eine Rechnung ins Haus. Per 1. September steht deren Beteiligungserhöhung am Eigenkapital um 7,6 Millionen auf neu 16 Millionen Franken an.

Andreas Möckli, Leiter des Bau-Ausschusses, informierte über die bereits realisierten und die bevorstehenden Schritte. «Die Arbeiten für die Provisorien und das neue Restaurant starten planmässig im dritten Quartal 2019, so dass wir Ende 2023 das Ziel erreicht haben werden.» Bereits steht auch der Termin für den Spatenstich fest: Die Schaufeln werden am 26. Juni um 15 Uhr gewetzt. Der eigentliche Baubeginn ist auf den 15. Juli angesetzt.

Nun doch ein Treuebonus

Noch im November wurde der Antrag von Betriebskommission und Geschäftsleitung abgelehnt, 2023 jene Mitarbeitenden zu belohnen, welche die rund vierjährige Bauzeit in Vollzeitanstellung «durchstehen».

Vielmehr sollte eine jährliche Schmutzzulage als Mittel gegen die befürchtete zusätzliche Fluktuation eingesetzt werden. Der Rückkommensantrag am Mittwoch hatte Erfolg. Die Delegierten entschieden sich einstimmig für die Variante Treuebonus und gaben grünes Licht, dafür 500000 Franken ins Budget 2024 einzustellen.

Erstellt: 09.05.2019, 17:35 Uhr

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