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Bei offenen Türen in Kontakt treten

Fünf junge Frauen helfen Asylbewerbern, im täglichen Leben besser zurechtzukommen. Dabei müssen sie sich nach den Integra­tions­­bedürfnissen der Männer richten. Diese sind im Wandel.

In der Kommunikationsgruppe am Dienstagabend wird diskutiert, gelernt, gelacht und gespielt.
In der Kommunikationsgruppe am Dienstagabend wird diskutiert, gelernt, gelacht und gespielt.
Enzo Lopardo

Sechs junge Männer und fünf junge Frauen sitzen um die zusammengeschobenen Tische im reformierten Pfarrhaus in Seuzach. Die Frauen: alles Schweizerinnen. Die Männer: Asylsuchende, die grösstenteils noch auf einen Asylentscheid warten. Als die Seuzacher vor zwei Jahren hörten, dass Asylsuchende in ihrem Dorf einquartiert werden, wollten sie helfen. «Viele sind direkt auf die Gemeinde zugegangen», sagt die 36-jährige Christa Biber. Sie ist eine der fünf Leiterinnen der Kommunikationsgruppe. Sie wollten den Menschen aus anderen Kulturen das Einleben in der Schweiz erleichtern. «Die Frage war nur, was braucht es dafür?» So seien im Januar 2016 verschiedene Projektgruppen und schliesslich der ­Verein Pro Integration Seuzach entstanden.

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