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Beim Wein hat sie den Durchblick

Winzerin Nadine Saxer tritt aus dem Schatten ihres Vaters hervor. Ein stilvoller Ausbau unter der Erde und ein keckes Logo auf den Flaschen zeugen davon.

Im modernen Barriquekeller lagert der Wein von morgen. Nadine Saxer hat den neuen Raum nach ihrem Gusto in Bronze gestaltet.
Im modernen Barriquekeller lagert der Wein von morgen. Nadine Saxer hat den neuen Raum nach ihrem Gusto in Bronze gestaltet.
Michele Limina

Eigentlich wollte sie Hebamme werden. Vater Jürg Saxer bat seine Tochter jedoch seinerzeit, sich das noch einmal gut zu überlegen. Denn immerhin wartete ein eigenes Weingut in Neftenbach auf sie, das die Familie sonst mit der Zeit hätte aufgeben müssen.

Nadine Saxer ging über die Bücher. Und heute ist die dreifache Mutter froh, dass sie ihren Töchtern beim Spaziergang durch den Rebberg ob Neftenbach nicht sagen muss: «Der hat früher einmal eurem Grossvater gehört.» Nach einem Praktikum in der Romandie liess sie sich damals zur Winzerin ausbilden. Zum Glück für Weinliebhaber: 2013 gewann sie mit einem ihrer Weine – der reinsortigen «Création Nadine» – nicht zum ersten Mal am Grand Prix du Vin Suisse Gold.

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