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Biber darf ungestört weiter nagen

Biberschäden im Gebiet Mädlesten haben die Gemeinde veranlasst, ihren dortigen Gemeindewald an den Kanton zu verkaufen. Nun können sich die Biber dort ungehindert entfalten.

Biber fällen Bäume, um an ihre Winternahrung – Zweige und Rinde – zu gelangen und bringen Dynamik in die Gewässerlandschaft.
Biber fällen Bäume, um an ihre Winternahrung – Zweige und Rinde – zu gelangen und bringen Dynamik in die Gewässerlandschaft.
Florian Tuchschmid

Zwischen Henggart und Hettlingen liegt das überkommunale Naturschutzgebiet Mädlestenried. Der Biber hat sich dort schon vor Jahren niedergelassen. Der Mädlestenweiher zeugt davon. Hier lebt eine ganze Familie der fleissigen Nagetiere, wie die Biberfachstelle des Kantons Zürich weiss.

Die Aktivitäten des Elternpaares und der Jungtiere bekommen die Waldbesitzer, zu denen auch die Gemeinde Hettlingen gehört, zu spüren: «Die Biber machen sich nicht nur ans Weichholz und an die Stauden, sie schälen und fällen dort seit zwei Jahren auch grosse Buchen», sagt Förster Florian Tuchschmid, der deshalb mit den Verantwortlichen das Gespräch gesucht hat.

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