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Brocki eröffnet, Möbelbauer Tossa ist weggezogen

Mike Hasler hat in einer alten Fabrikhalle ein Brockenhaus eingerichtet. Der Platz wurde frei, weil die Möbelfirma Tossa nach Buchs ZH umgezogen ist.

Mike Hasler sucht für sein Brockenhaus nach speziellen Gegenständen.
Mike Hasler sucht für sein Brockenhaus nach speziellen Gegenständen.
Enzo Lopardo
Mike Hasler sucht für sein Brockenhaus nach speziellen Gegenständen.
Mike Hasler sucht für sein Brockenhaus nach speziellen Gegenständen.
Enzo Lopardo
Mike Hasler sucht für sein Brockenhaus nach speziellen Gegenständen.
Mike Hasler sucht für sein Brockenhaus nach speziellen Gegenständen.
Enzo Lopardo
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Wo vor einiger Zeit edle Qualitätsmöbel geschreinert wurden, stehen nun ausgestopfte Tiere, Plattenspieler und allerlei Krimskrams zum Verkauf. Der Unternehmer Mike Hasler hat vor einigen Wochen in der ehemaligen Fabrikhalle in Turbenthal an prominenter Lage ein Brockenhaus eröffnet. Das Konzept der neuen Einrichtung ist einfach: «Leicht und luftig» muss es sein, wie Hasler sagt. Das Brockenhaus wirkt damit nicht zugestellt, so wie anderswo. Es hat Platz zwischen den Regalen und besondere Trouvaillen sind wie Museumsstücke in Glasvitrinen ausgestellt.

Miete deutlich höher

Der 56-Jährige kennt sich aus mit «altem Gerümpel». Vor rund 15 Jahren machte er sich selbstständig und gründete die Hasler Umzug- und Reinigungs GmbH. Später eröffnete er im Zeller Ortsteil Kollbrunn ein Brockenhaus, damit er nach Umzügen besondere Fundstücke nicht mehr entsorgen muss. Das Brocki in Kollbrunn war verglichen mit dem neuen Standort in Turbenthal aber deutlich kleiner.

Hasler sagt es so: «Das Brocki in Kollbrunn war Spass.» Jetzt gilt es ernst. Denn die Miete in der neuen Halle direkt an der Tösstalstrasse am Ortseingang von Turbenthal sei um einiges höher als vorher.

Ein Familienbetrieb

Damit es auch mit höherem Umsatz funktioniert, hilft die Familie mit. Der Sohn kümmert sich weiter um das Umzugsgeschäft, Frau und Tochter arbeiten im neuen Brockenhaus mit.

«Das Brocki in Kollbrunn war Spass.»

Mike Hasler

Ein Standortvorteil ist der Aldi nebenan. Immer wieder fahren Autos auf die Parkplätze und schauen nach dem Einkauf noch im Brockenhaus vorbei. Zusätzliche Einnahmequelle sind Lagerboxen, die Hasler vermietet. Deponiert sind dort etwa noch unverteilte Erbschaften oder Hausrat von Leuten, die längere Reisen unternehmen.

Kein Geheimrezept

Bei der Auswahl der Verkaufsgegenstände ist Mike Hasler ziemlich streng. Alles wird hier nicht entgegengenommen. Viel eher sind Fundstücke im Sortiment, die Hasler bei Umzügen oder Hausräumungen selber entdeckt hat. Kürzlich habe er zum Beispiel aus einem Restposten hundert Taschenuhren ergattert. «Lieber etwas kaufen, das noch einen gewissen Wert hat, als unnützes Gerümpel entgegennehmen», sagt der gelernte Metzger. Verkaufsschlager seien im Brockenhaus etwa Schallplatten, DVDs oder Accessoires. Weniger gut verkaufen sich Geschirr, Kleider oder Bücher. Und klar ist: Alles muss in tadellosem Zustand sein. Ein Rezept gibt es aber nicht. Auch nach Jahren im Geschäft kann Hasler nicht genau sagen, welcher Gegenstand ein Käufer findet und welcher nicht.

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