Neftenbach

Der Badikiosk sucht einen Chef

Anfang Mai startet Neftenbach mit einem Kiosk statt mit einem Restaurant in die Badesaison. Es gibt schon einige Interessenten für den Betrieb.

Wer betreibt künftig den Badikiosk in Neftenbach? An Interessenten mangelt es nicht.

Wer betreibt künftig den Badikiosk in Neftenbach? An Interessenten mangelt es nicht. Bild: Melanie Duchene

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Es gehört in Neftenbach schon fast zur Tradition, dass die Gemeinde vor der neuen Badesaison einen Betreiber für das Schwimmbadrestaurant Pöschenriet sucht. Diesmal soll der oder die Zukünftige allerdings «nur» einen Kiosk sowie die Eintrittskasse betreiben.

Die Gemeinde ist von ihrem Konzept eines ganzjährigen Restaurationsbetriebs abgekommen. Denn in den letzten sechs Jahren haben die Pächter fünfmal gewechselt.

Im Januar fällt der Entscheid

Auf das Inserat im neusten Mitteilungsblatt «De Neftebacher» hätten sich bereits «eine Handvoll» Interessenten gemeldet, sagt Liegenschaftensekretär Peter Leu. Sollte sich bis im Januar aber niemand von ihnen eignen, «dann müssen wir das Inserat nochmals schalten», sagt Leu.

«Wir haben bis jetzt immer jemanden gefunden»

Im Januar wolle der Gemeinderat entscheiden, denn bis zur Schwimmbaderöffnung in der ersten Maiwoche soll der Kiosk in Betrieb sein. «Wir haben bis jetzt immer jemanden gefunden», gibt sich der Liegenschaftensekretär zuversichtlich.

Wer den Badikiosk betreiben will, der muss laut Leu eine Kasse führen und den Freibadgästen ein ansprechendes Angebot an Snacks, einfachen Menus und Getränken anbieten können. «Wir geben einer Person die Chance, ihre kulinarischen und betrieblichen Ideen zu verwirklichen», heisst es im Inserat.

Die Gemeinde stellt eine gut ausgestattete Restaurant-Küche und die Aussenbestuhlung zur Verfügung. Den Verkauf von Eintritten, Abonnementen und Sportpässen vergütet sie separat. Der künftige Betreiber führt den Kiosk auf eigene Rechnung. Er kann dank der Küche auch warme Speisen anbieten, etwa einen Hamburger oder Pommes.

«Wie im alten Badigebäude»

«Eigentlich sind die Verhältnisse nun wie im alten Badigebäude», erklärt Leu. Er spielt auf die Zeit vor der Eröffnung des neuen Sportzentrums Pöschenriet an, in dem seit 2011 die Infrastruktur für Schwimmbad, Tennis- und Fussballclub vereint sind.

Erschwerend für die ehemaligen Pächter war oft, dass der FC während der Spiele im gleichen Gebäude einen eigenen Gastrobetrieb führt. Das führt zu einer Konkurrenzsituation. «Wir sind deswegen mit dem Club in Kontakt», sagt Leu. An dieser Tatsache werde sich in Zukunft aber nichts ändern.

Der neue Kioskbetreiber erhält vorerst einen Vertrag für eine Saison, das heisst, von Anfang Mai bis Mitte September. «Ob der Vertrag erneuert wird, entscheiden wir zu gegebener Zeit», sagt Leu.

(Der Landbote)

Erstellt: 20.12.2017, 12:07 Uhr

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@landbote.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 052 266 99 85. Mehr...

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben

Kommentare

Abo

Eine für alle. Im Digital-Abo.

Den Landboten digital ohne Einschränkung nutzen. Für nur CHF 25.- pro Monat.
Jetzt abonnieren!