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Der FCW bekommt ein Frauenteam

Nach einer turbulenten Findungsphase ist das Baby nun geboren: Der FC Winterthur hat ab Sommer ein Frauenteam. Die Befürchtungen, andere regionale Frauenteams würden dafür ausbluten, haben sich bisher nicht bestätigt.

Das Kader steht fest: Projektinitiantin Sarah Akanji (links) und Adrienne Krysl, künftige Trainerin der neuen FCW-Frauenmannschaft.
Das Kader steht fest: Projektinitiantin Sarah Akanji (links) und Adrienne Krysl, künftige Trainerin der neuen FCW-Frauenmannschaft.
Marc Dahinden

Sarah Akanji tönt erleichtert. Vor wenigen Tagen wurde klar, dass sie das Projekt, in Winterthur ein Frauenteam im Leistungsfussball anzusiedeln, in die Tat umsetzen kann. In der Schwebe war das Vorhaben, weil bislang unklar war, ob ein regionaler Klub seine Lizenz mit der neuen Frauenmannschaft teilen würde.Im Gespräch war das Team um Sarah Akanji, die ehemalige Nati-A-Spielerin und Schwester von FC-Basel-Spieler Manuel Akanji, mit dem FC Wiesendangen. Dessen Vorstand stimmte Mitte April gegen eine sogenannte Gruppierung mit dem FC Winterthur, das dem neuen Frauenteam einen Start in der 2. Liga ermöglicht hätte. Der Klub begründete den Entscheid unter anderem damit, dass das Projekt zu schnell «aus dem Boden gestampft» worden sei und deshalb in der Region nicht genug breit abgestützt sei.

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