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Der Garten Eden für Apfelfreunde

Annelies Meier setzt sich mit dem Elgger Apfelmarkt seit 30 Jahren für Sortenvielfalt ein. Dieses Jahr war es leichter als auch schon, rund 60 verschiedene Apfelsorten aufzutreiben.

Auf dem Apfelmarkt in Elgg sind auch weniger verbreitete Sorten erhätlich, etwa der Edelchrüsler.
Auf dem Apfelmarkt in Elgg sind auch weniger verbreitete Sorten erhätlich, etwa der Edelchrüsler.
Enzo Lopardo

Elstar und Stäfner Rose heissen die Lieblingsäpfel von Annelies Meier. «Die sind so richtig ‹chöschtig›, nicht zu süss und nicht zu sauer.» Zudem hätten sie ein spezielles Aroma, das es sonst nicht überall gibt. Annelies Meier hat schon viele Sorten degustiert. Seit 30 Jahren organisiert sie als Vorstandsmitglied der Heimatschutzvereinigung Elgg den Apfelmarkt, der am kommenden Samstag wieder in Elgg stattfindet. Annelies Meier hatte die Idee dafür erstmals im Jahr 1988 zusammen mit Herbert Güttinger, der für den Landesring der Unabhängigen (LdU) politisierte.Inzwischen ist der Markt für viele in der Umgebung ein Fixpunkt in der Agenda geworden. Denn kaum an einem anderen Ort kann man so viele verschiedene Äpfel essen und kaufen. Dieses Jahr sind es erneut knapp 60 Sorten, hinzu kommen rund zehn Birnensorten. Es finden sich klingende Namen auf der Inventarliste wie etwa Edelchrüsler, Champagner Reinette oder Kaiser Alexander . Bekannter ist da wohl die Schweizerhose, die allerdings mehr durch ihr spezielles Äusseres mit Längsstreifen besticht, als durch ihren Geschmack.

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