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Der Kampf gegen Neophyten an der Kantonsgrenze zum Thurgau

Invasive Pflanzen aus dem Ausland verdrängen lokale Arten und gefährden nebst der Artenvielfalt auch Gebäude, Tier- und Menschenleben. In den Grenzregionen läuft die Koordination über die Kantone

Freiwillige des Thurgauer Natur- und Vogelschutzvereins Aadorf zupfen die kanadische Goldrute auf einer Gemeindebrache in rauen Mengen aus.
Freiwillige des Thurgauer Natur- und Vogelschutzvereins Aadorf zupfen die kanadische Goldrute auf einer Gemeindebrache in rauen Mengen aus.
zVg
Die kanadische Goldrute ist hübsch anzusehen, sie ist aber eine Gefahr für die einheimische Natur, weil sie sich invasiv ausbreitet.
Die kanadische Goldrute ist hübsch anzusehen, sie ist aber eine Gefahr für die einheimische Natur, weil sie sich invasiv ausbreitet.
Wikipedia
Neophyten entlang der Eulach: der japanische Knöterich ist ebenfalls eine invasive Problempflanze.
Neophyten entlang der Eulach: der japanische Knöterich ist ebenfalls eine invasive Problempflanze.
Urs Jaudas
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Hübsch sieht sie aus, mit ihrer gelben Blüte doch sie ist eine Gefahr für die einheimische Natur, weil sie sich invasiv verbreitet: Die kanadische Goldrute. Freiwillige des Thurgauer Natur- und Vogelschutzvereins Aadorf zupfen sie deshalb anfangs Juli auf einer Gemeindebrache in rauen Mengen aus. «Wir haben einen Pachtpflegevertrag mit der Gemeinde. Ein- bis zweimal pro Jahr bekämpfen wir so die Neophyten», sagt Präsident Andreas Bieri. Die Gemeinde transportiert die ausgerissenen Pflanzen anschliessend ab. «Es ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein», sagt Bieri. Solche Aktionen würden aber immer wichtiger. Es gehe auch darum, die Mitglieder auf die Pflanzen zu sensibilisieren. Nebst Freiwilligen reissen in Aadorf auch Arbeitslose, Asylbewerber und Zivildienstleistende die fremden Pflanzen aus.

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