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Der Motorrad-Kreisel ist Geschichte

Es waren unvergessliche Anblicke: Eine Harley-Davidson, die im frisch betonierten Kreisel steckte und ein kleiner Holztöff, der daran erinnerte. Inzwischen ist der Kreisel wieder ganz gewöhnlich.

Das Holztöffli steckte ein Jahr lang im Kreisel
Das Holztöffli steckte ein Jahr lang im Kreisel
Madeleine Schoder

Der wohl gröbste Zwischenfall, den Bauarbeiter des kantonalen Tiefbauamtes je während einer Kreiselsanierung erlebt haben, ereignete sich in Aesch bei Neftenbach. Die Rundbahn war gerade frisch zementiert – und schwups fuhr ein Harley-Fahrer trotz Absperrung direkt in den nassen Betonstreifen hinein, sank ein und blieb stecken. Die Bauleute rieben sich die Augen und ärgerten sich über den schmählichen Akt. Da der Mann aber ohne ihre Hilfe keine Chance hatte, seine gestrandete Maschine aus der misslichen Lage zu befreien, erbarmten sie sich seiner, zogen die Harley heraus und spritzten sie mit Wasser ab. Der hitzige Pilot kam mit dem Schrecken davon und konnte weiterfahren.

Eine Harley-Davidson ist im Frühjahr 2018 im nassen Betonstreifen stecken geblieben und musste befreit werden.Foto: PD
Eine Harley-Davidson ist im Frühjahr 2018 im nassen Betonstreifen stecken geblieben und musste befreit werden.Foto: PD

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