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Die Bundesfeier lässt sich Kyburg nicht nehmen

Eigentlich ist Kyburg in die Stadt Illnau-Effretikon eingemeindet. Dennoch feiert Kyburg den 1. August auch dieses Jahr mit einem eigenen Fest.

Das Höhenfeuer gehört in Kyburg zum Programm der Bundesfeier.
Das Höhenfeuer gehört in Kyburg zum Programm der Bundesfeier.
Urs Baptista

Seit dem 1. Januar 2016 ist Kyburg in die Stadt Illnau-Effretikon eingemeindet. Und trotzdem feiert Kyburg den Geburtstag der Schweiz auch in diesem Jahr mit einem eigenen Fest: am Dienstag, 1. August, ab 18 Uhr auf der Allmend.

«Wenn wir für alle Feste nach Illnau oder Effretikon gehen, dann stirbt der Zusammenhalt hier oben.»

«Wir Kyburger Vereine haben den 1. August schon immer organisiert. Deshalb haben wir uns entschlossen, dass wir das weiterhin tun», sagt Heidi Baltens­perger, Vizepräsidentin des Turnvereins Kyburg. Und fügt an: «Wenn wir für alle Feste hinunter nach Illnau oder Effretikon gehen, dann stirbt der Zusammenhalt hier oben irgendwann mal.» Das sei auch der Grund, weshalb die Kyburger an der Illnauer Chilbi oder am Effretiker Stadtfest nicht präsent seien.

Ortsteile wechseln sich ab

Die Illnau-Effretiker Hauptfeier startet bereits am Montag, 31. Juli, um 16 Uhr in Ottikon. Die dortigen Vereine richten das Fest turnusgemäss aus. Die Ortsteile Effretikon, Illnau und Ottikon wechseln sich jährlich ab – und ab 2018 macht auch Kyburg mit. Alle acht Vereine werden sich an der Organisation beteiligen.

Der Stadtrat kann mit dem Sonderzügli der Kyburger gut leben, wie Marco Steiner, stellvertretender Stadtschreiber, sagt. Er glaube nicht, dass dies auch andernorts Begehrlichkeiten wecke. Anfragen für weitere separate Feste seien keine eingegangen.

Das erstaunt auch nicht, denn in den vergangenen Jahren war es vor allem in Effretikon oft schwierig, die Vereine für die Organisation des 1. August zu mobilisieren. Das Fest ist mit einigem Aufwand verbunden und findet während der Schulferien statt.

Profitieren können seit vergangenem Jahr alle Illnau-Effretiker: Sie kommen in den Genuss von zwei Feiern.

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