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Ein Laden, der dem Dorf einen Treffpunkt bietet

Abeba Ghebremichael aus Eritrea führt in Rämismühle einen Laden. Er hat sich zum örtlichen Treffpunkt entwickelt.

Adeba Ghebremichael führt in ihrem Dorfladen in der Nähe des Bahnhofs Rämismühle-Zell seit drei Jahren.
Adeba Ghebremichael führt in ihrem Dorfladen in der Nähe des Bahnhofs Rämismühle-Zell seit drei Jahren.
Enzo Lopardo

Beim Dorfladen in Rämismühle liegt ein ungewohnter Geruch in der Luft. Er erinnert an Kaffee, allerdings mit einer kräftigen Note Weihrauch dazu. Quelle des Geruchs ist eine Installation, die wie eine Mischung aus Wasserpfeife und Camping-Kocher aussieht. Dahinter hat es sich eine Frau auf einer Kiste gemütlich gemacht. Mit einem Holzkohleofen erwärmt sie dort Kaffeebohnen, daneben brennt auf einem mit Alu-Folie überzogenen Behälter ein wenig Weihrauch vor sich hin. «So machen wir in Eritrea Kaffee», sagt die Frau, die mit Ladenbetreiberin Abeba Ghebremichael verwandt ist.

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