Trüllikon

Ein stabiles Budget, das aber auch Kopfzerbrechen bereitet

Das Budget 2018 der Gemeinde Trüllikon wurde diskussionslos bewilligt. Den Steuerfuss hat man trotz des Anstiegs der Sozialkosten nicht angetastet.

In der Gemeinde Trüllikon bleibt in puncto Steuern alles beim Alten.

In der Gemeinde Trüllikon bleibt in puncto Steuern alles beim Alten. Bild: Heinz Diener

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Einhelligkeit an der Gemeindeversammlung in Trüllikon: Am Donnerstagabend genehmigten 50 anwesende Stimmberechtigte alle Traktanden ohne Diskussion. Schlank ging auch das Budget 2018 der Politischen Gemeinde durch, das bei einem Aufwand von 5,1 Millionen Franken mit gleichbleibendem Steuerfuss von 41 Prozent ein Defizit von knapp 200 000 Franken vorsieht.

«Uns bereitet vor allem auch der Anstieg bei den Sozialausgaben und den Ergänzungsleistungen Kopfzerbrechen»Thomas Gmür, 
Gemeindepräsident

«Uns bereitet vor allem auch der Anstieg bei den Sozialausgaben und den Ergänzungsleistungen Kopfzerbrechen», sagte Gemeindepräsident Thomas Gmür auf Anfrage. Diese Budgetposten seien jeweils sehr schwierig vor­aus­zu­sagen. Dennoch belässt die Politische Gemeinde den Steuerfuss wie gehabt bei 41 Prozent. «Wir probieren es nochmals, bis jetzt sind unsere Finanzen ziemlich stabil.»

Dieser Voranschlag der Poli­tischen Gemeinde sei noch von Benjamin Gruber, dem bisherigen Steuer- und Finanzsekretär der Gemeinde, erstellt worden. Einen Nachfolger musste Trüllikon längere Zeit suchen. Er wurde in der Person von Roland Hauser gefunden, der seit 1. November auf der Gemeinde tätig ist.

Ein letzter Abschied

Die Gemeindeverwaltung hatte in den letzten Wochen indessen einen weiteren, gravierenden Verlust zu verschmerzen. Der langjährige Gemeindeschreiber Christof Peyer ist im Oktober unerwartet im Alter von 53 Jahren verstorben. An der Gemeinde­versammlung wurde in einer Gedenkminute ein letztes Mal vom Gemeindeschreiber, der 26 Jahre lang für Trüllikon tätig war, Abschied genommen.

Als weitere Traktanden wurden am Donnerstagabend der Verzicht auf Neubewertung des Verwaltungsvermögens beim neuen Rechnungsmodell HRM2 sowie neue Statuten der Zweckverbände Feuerwehr Kohlfirst und ARA Weinland beschlossen. Ebenso wurden der Zweckverbandsvertrag der Gruppenwasserversorgung Kohlfirst und eine neue Gebührenverordnung bewilligt.

Zustimmung erhielt auch das Budget 2018 der Primarschul­gemeinde im Anschluss. Auch hier wurde der Verzicht auf Neubewertung des Verwaltungs­vermögens bei Einführung von HRM2 beschlossen.

(Der Landbote)

Erstellt: 08.12.2017, 15:14 Uhr

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