Turbenthal

Einsprachen zum Kreiselprojekt

Die Pläne für den neuen Kreisel auf der Tösstalstrasse sind fertig. Noch bis am Freitag sind Einsprachen möglich. Einzelne Einwendungen sind bereits eingegangen.

Bei der Kreuzung im Turbenthaler Ortskern kommt es häufig zu unübersichtlichen Situationen.

Bei der Kreuzung im Turbenthaler Ortskern kommt es häufig zu unübersichtlichen Situationen. Bild: Patrick Gutenberg

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Die erste Etappe zur Sanierung der Tösstalstrasse im Ortskern von Turbenthal wird konkreter. Die Pläne für das Grossprojekt liegen noch bis Freitag auf der Turbenthaler Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Geplant ist unter anderem ein neuer Kreisel beim Abzweiger Richtung Wil.

Dabei soll auch der Bereich bei der Kirche neu gestaltet werden. Beim Einlenker «Käppeliweg» ist zudem ein neuer Fussgängerübergang und beim bestehenden Fussgängerübergang «Setzipark» eine kleinere Mittelinsel vorgesehen, wie es in den Projektunterlagen weiter heisst. Gleichzeitig soll eine Kernfarbahn entstehen. Es wird künftig also keine Mittellinie mehr geben.

Ziel des Gesamtprojekts ist es, die Tösstalstrasse nicht nur sicherer zu gestalten, sondern auch schöner. Dank Baumreihen, Verkehrsinseln und einem neuen Trottoir soll Autofahrern dereinst schneller klar werden, dass sie sich innerorts befinden. In der ersten Etappe, die jetzt öffentlich aufliegt, wird der Abschnitt vom Usserdorfweg bis zum geplanten Kreisel neu gestaltet.

Später folgt in zwei weiteren Etappen die Strecke bis zur Gemeindegrenze Zell. Die Stimmberechtigten in Turbenthal haben dem Projekt bereits im Jahr 2013 nach längerer Debatte zugestimmt und einen Rahmenkredit von rund zwei Millionen Franken als Beteiligung an den Sanierungskosten bewilligt. Seither hat sich das Projekt mehrmals verzögert. Dies, weil die Detailplanung aufwendiger war als ursprünglich angenommen, wie der Kanton schon 2016 mitteilte.

Restaurant erhebt Einsprache

Baustart ist im Frühling 2019 geplant. Begleitet werden die Arbeiten von der Kantonsarchäologie. Bei der Kirche sei mit römischen Befunden zu rechnen. Bis es soweit ist, könnte es aufgrund von Einsprachen aber noch zu weiteren Verzögerungen kommen. Einzelne Einwendungen sind gemäss Gemeindeverwaltung bereits eingegangen.

Eine davon kommt vom Restaurant Landenberg, wie der «Tössthaler» unlängst berichtete. Der Eigentümer fordere höhere Abgeltungen vom Kanton, da er Land abtreten müsse und befürchte, dass er an Umsatz einbüsse wegen der Bauarbeiten direkt vor dem Restaurant. Grundsätzlich befürworte er das Projekt aber.

(roh)

Erstellt: 14.08.2018, 17:08 Uhr

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