Hettlingen

Eltern in der Welt der Jugendlichen

Das Jugendhaus in Hettlingen öffnet am 27. Oktober seine Türen. Einmal dürfen auch die Eltern Einblick in den fremden Kosmos der Jugend haben.

Elisa Simcik unterstützt Jugendliche bei Projekten.

Elisa Simcik unterstützt Jugendliche bei Projekten. Bild: Nathalie Guinand

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Buntes Licht, Discokugeln, bemalte Wände, Billardtisch, Flipperkasten und Playstation – das Jugendhaus in Hettlingen hat einiges zu bieten. Am Samstag 27. Oktober dürfen für ein Mal auch die Eltern sehen, was hier so vor sich geht. Von 14 bis 17 Uhr steht das Jugendhaus für Besucher offen. «Es ist wichtig, dass Eltern wissen, wo ihre Kinder die Freizeit verbringen», sagt Elisa Simcik, die Leiterin der Jugendarbeit. Die Jugendlichen haben nichts dagegen einzuwenden. Im Gegenteil: «Viele freuen sich, zeigen zu können, was sie gemacht haben.» Ob Zeichnungen, Handarbeiten oder Wandverschönerungen, die Hettlinger Jugend kann sich hier auf viele Arten verwirklichen.

Ein selbst gebautes Kino

«Uns ist wichtig, dass die Jugendlichen mitgestalten», sagt Simcik. Gemeinsam mit den Treffleitern haben einige Jugendliche einen Kinosaal gebaut. Dieser habe Schalldämmung und eine grosse Leinwand. Die Sitzmöglichkeiten haben sie aus alten Militärbetten gezimmert. «Wir haben eben kreative Kids.»

Das Projekt haben sie während und ausserhalb der Öffnungszeiten des Treffs umgesetzt. Über ein halbes Jahr hat es gedauert, bis der Kinosaal fertig war. «Wir haben schon mehrere grössere Projekte umgesetzt.» So haben sie beispielsweise in Zusammenarbeit mit der Schule ein grosses Mosaik gestaltet. Für viele der 11 bis 16 Jährigen sei das Jugendhaus ein Zufluchtsort. «Es soll Raum bieten, ausserhalb der Zwänge von Familie und Schule», sagt die diplomierte Sozialpädagogin. Im Treff gelten andere Regeln, man solle sich wohlfühlen und seine Ideen umsetzten. Dabei helfen Simcik und ihre Arbeitskollegen. «Wir sind als Ansprechpersonen und Berater da.»

Ab der fünften Klasse bis zum 18. Lebensjahr kann man das Jugendhaus besuchen. «Es ist eine wichtige Zeit, während derer man die Jugendlichen begleitet.» Als Jugendarbeiter lerne man viele unterschiedliche Persönlichkeiten kennen. Genauso unterschiedlich sind ihr zufolge auch die Gespräche mit den Kids. «Von Anliegen über Liebe bis zu ‹wie organisiere ich eine Party?›, ist alles dabei», so Simcik.

Erstellt: 14.10.2018, 21:21 Uhr

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