Zum Hauptinhalt springen

«Es braucht mehr Wufflis»

Gut 200 Leute haben sich am Donnerstag zusammen den Dok-Film «zum Beispiel Neftenbach – Die Flüchtlinge und wir» angeschaut. Im Anschluss diskutierten Politiker, die Filmemacherin und ein ehemaliger Flüchtling.

Ein Filmteam hatte Sozialvorstand Urs Wuffli (rechts) auch auf den Hof von Neftenbachs Gemeindepräsident Martin Huber (links) begleitet. Ein Flüchtling aus Afghanistan arbeitete bei Huber im Stall
Ein Filmteam hatte Sozialvorstand Urs Wuffli (rechts) auch auf den Hof von Neftenbachs Gemeindepräsident Martin Huber (links) begleitet. Ein Flüchtling aus Afghanistan arbeitete bei Huber im Stall
Marc Dahinden

«Sind wir wirklich hilfsbereit oder unverbesserliche Bürokraten?» Mit dieser Frage stieg Moderatorin und Landbote-Redaktorin Dagmar Appelt in die Diskussionsrunde ein. Diese fand am Donnerstagabend im Anschluss an das Public Viewing des Dok-Film «zum Beispiel Neftenbach – Die Flüchtlinge und wir» des Schweizer Fernsehens statt. Trotz des politisch heissen Eisens verkam die Diskussion aber nicht zu einem Schlagabtausch zwischen links und rechts. Vielmehr liess sie sich von der differenzierten Darstellung im Dok-Film leiten, der Neftenbachs Sozialvorstand Urs Wuffli (FDP) bei seiner Arbeit mit den Flüchtlingen begleitet hat. Über die Eindrücke aus dem Film sprachen nebst Wuffli die Dokumentarfilmerin Karin Bauer, Astrid Furrer (FDP) Sozialvorständin von Wädenswil, und Co-Präsidentin der Sozialkonferenz des Kantons Zürich, der gebürtige Afghane Ramin Yousofzai, der als Musterbeispiel für Integration gilt, Therese Schläpfer (SVP), Gemeindepräsidentin von Hagenbuch, Martin Huber (FDP), Gemeindepräsident von Neftenbach und der Winterthurer Stadtrat Nicolas Galladé (SP).

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.