Elgg

«Es wird unglaublich viel gebaut»

Eine zusätzliche Stelle für die gemeindeeigene Infrastruktur soll in Elgg geschaffen werden. Auslöser war der Tod des ehemaligen Bau- und Werksekretärs. Die Gemeindeversammlung hat das letzte Wort.

Die Gemeinde Elgg baut die Verwaltung aus und schafft eine neue Stelle.

Die Gemeinde Elgg baut die Verwaltung aus und schafft eine neue Stelle. Bild: Urs Baptista

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Anfang November 2017 verstarb der 59-jährige Elgger Bau- und Werksekretär Dieter Uhlmann völlig überraschend innert kurzer Zeit an einer schweren Krankheit. Fast zehn Jahre hatte der ehemalige Gemeindeammann von Wigoltingen TG die Stelle in Elgg inne gehabt.

«Wir wollen diese Stelle wieder in der Verwaltung integrieren.»Sonja Lambrigger, Gemeindeschreiberin Elgg

Dieser Tod setzte in der Verwaltung des «Landstädtchens» einen Neuanfang in Bewegung.«Wir wollten wissen, was man innerhalb der Organisation optimieren kann», sagt Gemeindeschreiberin Sonja Lambrigger. Eine externe Organisationsanalyse wurde in Auftrag gegeben. Ergebnis: Neu sollen die Bereiche Bau und Werke (Strassen, Wasser, Abwasser und Wärmeverbund) getrennt und von zwei Personen betreut werden.

Momentan ausgelagert

Deshalb will die 4900-Seelen-Gemeinde die neue Stelle Bereichsleiter Infrastruktur schaffen. Aktuell wird in Inseraten nach einer geeigneten Person per 1. Oktober gesucht. Die Gemeindeversammlung vom 12. Juni muss die Stelle jedoch noch genehmigen. Derzeit werden die Werke vom Elgger Ingenieurbüro Ingesa AG betreut. «Wir wollen diese Stelle aber wieder in der Verwaltung integrieren, damit besser koordiniert werden kann», sagt Lambrigger. Überschneidungen zwischen den Stellen gibt es etwa beim Bau von Strassen, unter denen sich beispielsweise Wasserleitungen befinden.

«Immer komplexer»

Die Gründe für den geplanten Stellenausbau auf der Verwaltung sind vielfältig. «Uhlmann war ein sehr erfahrener Bau- und Werksekretär. Wir haben schon bei der Suche nach seiner Nachfolge festgestellt, dass es sehr schwierig ist, jemanden zu finden, der beide Bereiche beherrscht», sagt Lambrigger. Die Tendenz gehe zudem dahin, dass die beiden Bereiche immer komplexer würden und man diese trennen müsse. «Ausserdem wird unglaublich viel gebaut, die aktuelle Bausekretärin Jessica Haus, die sich noch in der Ausbildung befindet, hat genügend Arbeit.» Dazu kommt auch noch das grössere Gemeindegebiet seit der Fusion mit Hofstetten per Anfang 2018.

Die genauen Kosten sind noch unklar, weil der Bewerbungsprozess erst angelaufen ist. Der Gemeindeversammlung wird beantragt, eine Stelle in der kantonalen Lohnklasse 17 bis 18 zu bewilligen. Das wären, je nach Erfahrung, rund 110000 Franken Anfangsgehalt. (Landbote)

Erstellt: 13.05.2019, 15:46 Uhr

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben

Kommentare

Blogs

Michèle & Friends Midlife-Crisis? Nehm ich!

Von Kopf bis Fuss Diese Frau erinnert sich an alles

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben