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«Flickwerk» am Turm verzögert sich

Die Fassade des Turms der reformierten Kirche Wiesendangen muss notfallmässig saniert werden. In den letzten Wochen konnte allerdings nur wenig gearbeitet werden.

Fast wie ein Werk von Christo: Der verhüllte Kirchturm in Wiesendangen.
Fast wie ein Werk von Christo: Der verhüllte Kirchturm in Wiesendangen.
Barbara Truninger

Der Turm der reformierten Kirche Wiesendangen ist bereits seit mehreren Wochen verhüllt, der Platz davor seit Ende Januar abgesperrt. Viele Leute, die beim Dorfplatz vorbeilaufen, fragen sich, was da los ist und warum keine Arbeiter sichtbar sind.Ein Fachlabor kam Anfang Jahr zum Schluss, dass Teile der sanierungsbedürftigen Fassade am Turm abbrechen und herunterfallen könnten, wenn nichts unternommen wird. Seither versperren rot-weisse Bretter den Platz vor dem Turm, damit niemand zu Schaden kommt.

Warten auf den Verputz

Dass sich die Arbeiten an der Turmfassade nun in die Länge ziehen, hat laut Kirchenpfleger Christoph Mettler, der für die Liegenschaften zuständig ist, unter anderem mit der langen Lieferfrist des benötigten Verputzes zu tun: «Die finalen Abklärungen, um herauszufinden, welcher Verputz verwendet werden muss, konnten erst durchgeführt werden, als das Gerüst gestanden ist», sagt Mettler. Aber auch das Wetter habe eine entscheidende Rolle bei der zeitlichen Verzögerung gespielt: «Wochenlang war es zu kalt, dann war es zu heiss oder nass.» Der Verputz sei sehr sensibel und man müsse nun den optimalen Zeitpunkt abwarten, um ihn aufzutragen.

Geld für Totalsanierung fehlt

Wenn der neue Verputz aufgetragen ist, wird das Fachlabor den Zustand der Turmfassade erneut prüfen und die Lage neu einschätzen. Mettler sagt: «Eigentlich muss die gesamte Fassade renoviert werden, doch wir wollen das noch um fünf bis sieben Jahre hinauszögern, da uns momentan das Geld dazu fehlt.» Bei einerTotalsanierung in den nächsten Jahren wird die nun behandelte Stelle erneut saniert, Mettler spricht deshalb von einem «Flickwerk».

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