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Fragen an die Bundesrätin

In einem offenen Brief kritisieren Tösstaler Gemeindepräsidenten Bundesrätin Doris Leuthard: Beim Fluglärm fehle es dem Bund an Dialogbereitschaft.

Doris Leuthard sieht sich mit harscher Kritik aus dem Tösstal konfrontiert.
Doris Leuthard sieht sich mit harscher Kritik aus dem Tösstal konfrontiert.

Die Gemeinden Bauma, Turbenthal, Weisslingen, Wila, Wildberg und Zell veranstalten am 13. April eine Podiumsdiskussion zum Thema Fluglärm. Trotz Einladung will Bundesrätin Doris Leuthard «leider» nicht daran teilnehmen, wie es in einem offenen Brief der Gemeinden heisst.

«Unseres Erachtens fehlt es seitens des Bundes an Dialogbereitschaft.»

«Die betroffene Bevölkerung und die Gemeinderäte hätten gerne aus erster Hand mehr über die Pläne und Absichten des Bundes erfahren.» Das Thema Fluglärm interessiere im Tösstal. Dies würden die 300 bis weit über 400 Besucher zeigen, die in den vergangenen Jahren am Anlass teilgenommen hätten. «Unseres Erachtens fehlt es seitens des Bundes an Dialogbereitschaft.»

Die Gemeinden schreiben von einem «Gefühl der Ohnmacht». Für sie sei es deshalb wichtig, zusammenzustehen und am Fluglärm-Podium «legal» auf die stetig gravierender werdenden Probleme aufmerksam zu machen.

Versprochen ist versprochen

Im Brief richten die sechs Gemeinden zudem mehrere Fragen an die Bundesrätin. So wollen sie etwa wissen, wie die Bundesrätin zu geplanten Pistenverlängerungen am Flughafen Zürich steht oder was ihr Departement davon hält, dass der Flugplatz Dübendorf trotz demokratischem Widerstand für Privatfliegerei genutzt werden soll.

Weiter fragen die Gemeindepräsidenten, welche Rechtlichen Mittel es gebe, um die Einhaltung der Nachtruhe durchzusetzen. Man habe versprochen, dass verspätete Flugbewegungen nachts abgebaut würden. Doch passiert sei bisher das Gegenteil.

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