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Für viele Schmetterlinge die letzte Chance

Ein Verein investiert rund 280 000 Franken jährlich, um neue Lebensräume für Schmetterlinge zu schaffen. Förster Rolf Stricker hilft begeistert mit: «Wenn man jetzt nichts unternimmt, verschwinden bald auch im Tösstal viele Schmetterlinge.»

Die Pflanzen dienen zahlreichen Insekten und Käfern als Nahrungsquelle.
Die Pflanzen dienen zahlreichen Insekten und Käfern als Nahrungsquelle.
Marc Dahinden

Der steile Wald im Gebiet Rosengarten bei Wila ist eine Besonderheit im Kanton: Violette Türkenbund-Lilien blühen, Wolfseisenhut oder Schlüsselblumen gedeihen. Als Förster Rolf Stricker den lichten Hang hinaufstapft, um das Gebiet zu zeigen, hüpft eilig ein Frosch aus den Gräsern. Überall brummt und summt es. Insekten und bedrohte Schmetterlinge finden in diesem Waldabschnitt auch dann noch Nahrung, wenn im Tal unten die meisten Wiesen gemäht werden. Innerhalb kurzer Zeit hat sich die Gegend zu einem Lebensraum für viele Arten entwickelt. Entstanden ist er im Rahmen des Landschaftsprojekts Tösstal, das der Verein Schmetterlingsförderung Zürich derzeit umsetzt.

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