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Geplante Siedlung wirft Fragen auf

Die Elsauer Bau- und Zonenordnung geht in die öffentliche Auflage. Ein Informationsanlass am Donnerstag gab einen Eindruck, bei welchen Themen die Einwohner und der Gemeinderat noch nicht auf einer Linie sind.

Auf dem laut Berater Philipp Rütsche «nicht sehr schönen» Gebiet Rietwiesen?soll bis in zehn Jahren eine Siedlung für 400 neue Elsauer entstehen.
Auf dem laut Berater Philipp Rütsche «nicht sehr schönen» Gebiet Rietwiesen?soll bis in zehn Jahren eine Siedlung für 400 neue Elsauer entstehen.
Heinz Diener

Pro Jahr dürfen im ganzen Kanton Zürich noch 10 Hektaren Land eingezont werden. Das Gebiet Rietwiesen in Elsau umfasst rund 3,2 Hektaren ­– ein Drittel davon. Am Donnerstagabend fand mit Beginn der öffentlichen Auflage der Bau- und Zonenordnung (BZO) eine Informationsveranstaltung statt. Einer der rund 40 Anwesenden fragte etwas ungläubig, ob die Einzonung der Rietwiesen überhaupt eine Chance habe. «Was glaubt der Gemeinderat, wie viele Quadratmeter wir in den nächsten Jahren unter diesen Voraussetzungen einzonen dürfen? Ich sage absichtlich nur Quadratmeter.» Gemeindepräsident Jürg Frutiger stimmte ihm zu: «Zehn Hektaren sind enorm wenig.» Es hänge aber viel von den Elsauern selber ab. Wenn sie die Revision der BZO annähmen und danach zusammen mit den Grundeigentümern ein guter Gestaltungsplan für die Rietwiesen ausgearbeitet werden könne, sei er zuversichtlich, dass die Hektaren in den nächsten fünf bis zehn Jahren konsumiert werden können.

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