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Hänkiturm Classics: «Klein, aber fein»

Wohl jedes Festival würde sich gerne einen Namen als Klassiker machen. Bei den Hänkiturm Classics steht aber nicht der Name im Vordergrund.

Musizieren mit Hand und Fuss. Am Freitagabend wird das Glauser-Quintett die Hänkiturm-Classics eröffnen.
Musizieren mit Hand und Fuss. Am Freitagabend wird das Glauser-Quintett die Hänkiturm-Classics eröffnen.
zvg

Die Festivalsaison steht vor der Tür. Wenn man in diesem Zusammenhang von Klassikern spricht, denkt man wohl nicht unbedingt zuerst an die Aadorfer «Hänkiturm Classics». Kein Wunder, schliesslich ist dieses Festival auch kein klassischer Klassiker. Im Gegenteil: Es wird am kommenden Wochenende im Aadorfer Hänkiturm nämlich zum ersten Mal ausgetragen. Umso klassischer ist jedoch die Musik, die dort dargeboten wird.«Klein, aber fein», soll es werden, wenn es nach OK-Präsident Peter Zweidler geht. Er fügt hinzu: «Wir gehen davon aus, dass das Publikum in Erster Linie aus der Region kommt.» Eine überregionale Ausstrahlung strebe man auch nicht an, schliesslich seien nur rund 100 Zuschauerplätze verfügbar. So kommt es, dass die Samstagsaufführung bereits ausverkauft ist. «Am Freitag gibt es auch nur noch wenige Plätze. Einzig für den Sonntag sind noch ausreichend Tickets verfügbar», sagt Zweidler.

Vielfältiges Programm

«Bei der Auswahl der Künstler haben wir vor allem auf ein vielfältiges Programm geachtet», erklärt Zweidler. Eröffnet wird das Festival morgen um 20 Uhr vom Glauser Quintett. Das ist eine Formation, die die Werke von Schriftsteller Friedrich Glauser musikalisch umsetzt. Am Samstagnachmittag steht das Festival ganz im Zeichen der Zukunft. Die Musikschule Aadorf präsentiert dann im Rahmen eines Gratis-Konzerts ihr Können. Abgerundet wird der Tag von «Olivia Geiser & Friends», mit einer kammermusikalischen Reise durch die Jahrhunderte der Klassik. Am Sonntag folgt zum Abschluss das «Duo ArPan.» Dabei dürfen sich Klassik-Begeisterte auf die seltene Kombination von Panflöte und Harfe freuen.

Zu wenig Platz für Orchester

Bei der Auswahl der Künstler habe man auf Vielfältigkeit geachtet, wie Zweidler sagt: «Wir wollen eine durchmischte Besetzung in Bezug auf die Stilrichtungen und die Instrumente.» Einzig ein Orchester konnte nicht berücksichtigt werden. «Dafür haben wir einfach zu wenig Platz», erklärt Zweidler. Stattdessen soll ein vielfältiges Aufgebot von Kammermusikern und Solisten die Zuschauer unterhalten.

Unterstützt wird die Veranstaltung von regionalen Sponsoren. Übernachtungsmöglichkeiten für die Gäste bietet der Organisator nicht an, da wie erwähnt hauptsächlich regionale Gäste erwartet werden. Verpflegen können sich diese beim Festival eigenen Barbetrieb.

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