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«Im Zeitalter der Digitalisierung ist der fahrlässige Umgang mit Daten gefährlich»

Gemeinden sollten der Bevölkerung ihr Recht auf Information kundtun. Und sie müssen Personendaten vor Hackern schützen. Der Zürcher Datenschutzbeauftragte Bruno Baeriswyl warnt aber auch Smartphone-Benutzer vor Fahrlässigkeit.

«Gemeinden sollen ein Verzeichnis ihrer Informationsbestände auf der Website anlegen», fordert der Zürcher Datenschutzbeauftragte Bruno Baeriswyl.
«Gemeinden sollen ein Verzeichnis ihrer Informationsbestände auf der Website anlegen», fordert der Zürcher Datenschutzbeauftragte Bruno Baeriswyl.
Marc Dahinden

Herr Baeriswyl, hat man als Datenschutzbeauftragter auch Spass oder vergeht einem das Lachen? Bruno Baeriswil (lacht):Mir macht es Spass, mich mit den neuen Technologien auseinanderzusetzen und deren Risiken abzuschätzen. Wenn ich mich dann aber vertiefe, kann mir das Lachen auch vergehen.

Was ist Ihr Spasskiller?Wenn ich sehe, wie fahrlässig wir als Individuen und als Gesellschaft mit unseren Freiheitsrechten, insbesondere jenem der Privatsphäre umgehen. Der einzelne bewegt sich heute im Internet relativ freimütig und gibt teilweise intimste Daten von sich preis. Er lässt sein Verhalten ständig überwachen und macht sich kaum Gedanken darüber, welchen Einfluss dies auf sein Leben haben kann. Man sollte sich aber bewusst sein, dass alle Daten gespeichert und ausgewertet werden.

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