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In der Schweiz verjährt ein Betrug langsamer

Ein betrügerischer Unternehmer floh 2006 vor den Behörden ins Ausland. Diesen Frühling beging er einen kapitalen Fehler und wurde doch noch gefasst.

In Deutschland verjährt Betrug nach zehn Jahren, in der Schweiz jedoch erst nach 15. Das wurde einem Deutschen zum Verhängnis, er kehrte zu früh in die Schweiz zurück und sass zwei Tage im Gefängnis.
In Deutschland verjährt Betrug nach zehn Jahren, in der Schweiz jedoch erst nach 15. Das wurde einem Deutschen zum Verhängnis, er kehrte zu früh in die Schweiz zurück und sass zwei Tage im Gefängnis.
Symbolbild/key

Alles begann im September 2005, als ein in Pfungen tätiger Bauunternehmer einen Grossauftrag annahm. Zur Erledigung des Projekts musste er Subunternehmer beauftragen und Leute einstellen. Die Kosten kalkulierte er aber von Anfang an viel zu knapp.

Und so kam es, wie es kommen musste: Die Subunternehmer, darunter ein Gipserbüro aus der Region, sowie ein Mitarbeiter des Bauunternehmers blieben auf Zehntausenden Franken Honorarforderungen sitzen. Sich selbst hatte der Unternehmer hingegen aus den Erlösen des Grossauftrags bedient. Im März 2006 wurde es dem Mann mit deutschem Pass in Pfungen dann zu heiss, er setzte sich in die Heimat ab und hinterliess seine Firma dem Konkursamt.

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