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Initianten regen Dorfpark an

Der Spielplatz hinter dem Gemeindehaus ist begehrt und darum schnell überbevölkert. Jetzt will eine Initiative die Zentrumswiese parkähnlich umgestalten. Der Gemeinderat begrüsst die Idee.

Die Zentrumswiese soll aufgewertet und der Spielplatz (links der Kirche) samt Sitzgelegenheiten mehr Raum erhalten.
Die Zentrumswiese soll aufgewertet und der Spielplatz (links der Kirche) samt Sitzgelegenheiten mehr Raum erhalten.
Marc Dahinden

Mehr Sitzgelegenheiten, mehr Spielplatz und mehr Sicherheit für die Kinder: Das will die Einzelinitiative, die Fabian Utzinger, Peter Schmid und Daniel Heinzer am 29. April auf der Gemeinde eingereicht haben. Darin fordern sie den Gemeinderat auf, eine Kreditvorlage auszuarbeiten, welche die Nutzung der Zentrumswiese als repräsentativen Begegnungsort für Jung und Alt ermöglicht.

Ihre Initiative sei privater Natur und im Sinne einer Anregung zu verstehen, betonten Utzinger, Schmid und Heinzer gestern an einem Mediengespräch. Laut Initiativtext soll der überwiegende Teil der Zentrumswiese weiterhin für Veranstaltungen wie etwa die Dorfet zur Verfügung stehen. Der Charakter der Wiese solle erhalten und auch die Fussballwiese bestehen bleiben.

Eine Handskizze, welche die Initianten unverbindlich anfertigen liessen, zeigt schattenspendende Kastanien, geschwungene Wege und mehrere rondellartig angelegte Sitzgelegenheiten. «In Stein gemeisselt ist aber nichts», betonte Utzinger, für einmal nicht in seiner Eigenschaft als Präsident der Rechnungsprüfungskommission (RPK). Für dieses Geschäft würde er in der RPK natürlich in den Ausstand treten, versicherte er.

Spielplatz überbevölkert

Den Ansporn zur Initiative hätten Mütter gegeben, die den Spielplatz hinter dem Gemeindehaus oft nutzen würden, sagte Heinzer, Neuzuzüger und Vater. «Bei guter Witterung ist der Spielplatz rasch überbevölkert und Eltern sitzen dann aus Mangel an Sitzmöglichkeiten auf Spielgeräte.» Die Initianten gehören alle der FDP Neftenbach an. Dies spiele bei dieser privaten Initiative aber keine Rolle, sagte Schmid, den man auch als Kirchenpflegepräsident kennt. Seine Kinder seien zwar den Kinderschuhen entwachsen, doch die Sicht der Familienväter teile er.

Wie der Dorfpark für Jung und Alt dereinst aussehen soll – ob mit oder ohne Bocciabahn und Toiletten – überlassen die Initianten dem Gemeinderat. Wert legen sie aber darauf, dass die Neugestaltung der Zentrumswiese eine momentane Gefahrenzone eliminiert: Spielende Kinder seien heute zu nahe am Strässchen, wo mitunter pressante Velofahrer auf dem Weg zur Bushaltestelle vorbeifahren würden.

Zuerst Projektierungskredit

Der Gemeinderat ist der Initiative positiv gesinnt und legt sie der Gemeindeversammlung am 31. Mai zur Abstimmung vor, wie Gemeindepräsident Martin Huber (FDP) sagte. Die Kosten der Vorprojektierung werden auf etwa 30 000 Franken und die Gesamtkosten auf 300 000 bis 400 000 Franken geschätzt, weshalb die Gemeindeversammlung zuständig ist.

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