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Wie man sich diplomatisch verspätet

Der Parkplatz vor dem Gemeindehaus in Elgg war ab 15.30 Uhr für den Schweizer Botschafter aus Ghana reserviert. Philipp Stalder, der seit Mai diesen Jahres als Botschafter in der ghanaischen Hauptstadt Accra lebt, sollte Elgg wegen ihres Engagements im afrikanischen Land besuchen. Doch der Diplomat liess auf sich warten.

Vor knapp zwei Wochen feierte die Gemeinde die 30-jährige Partnerschaft mit dem ghanaischen Dorf Mafi Kumase. Dort hat Elgg mit finanzieller Unterstützung zu einer Wasserstelle mit sauberem Trinkwasser beigetragen («Der Landbote» berichtete). Die Initianten des Projekts Martin Wegelin und Kolly Dorcoo sind am Montag extra nach Elgg gekommen, um dem Botschafter die Aktion und die aktuelle Situation in Mafi Kumase vorzustellen.

Gemeinsam standen Initianten, Gemeindeschreiberin und Presse auf dem Lindenplatz vor dem Gemeindehaus in Elgg. Alle warteten auf Botschafter Stalder. Eine Parkverbotstafel signalisierte den Autofahrern, dass sie ihr Gefährt hier nicht abstellen konnten. Enttäuschte und genervte Gesichter machten in ihren Vierrädern kehrt und parkierten kurzerhand vor der Zürcher Landbank schräg gegenüber.

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