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«Jede Vespa ist ein Tagebuch»

Roman Becvarik aus Brütten sammelt leidenschaftlich gerne authentische Vespas, die nicht perfekt zu sein brauchen. Beim Vespa-Fahren zelebriert der Sammler die Langsamkeit.

Roman Becvarik sammelt leidenschaftlich Vespas.
Roman Becvarik sammelt leidenschaftlich Vespas.
Moritz Hager

Guter Kaffee braucht Platz, die ganze Breite einer Küchenwand, um genau zu sein. Die Gastro-Kaffeemaschine Faema E61 aus den Sechzigerjahren samt Zubehör ist das Herzstück der Küche von Roman Becvarik. «Diese Maschine habe ich in Südfrankreich entdeckt», sagt er und füllt andächtig den Siebeinsatz mit Kaffeepulver, das durch eine 40-jährige Kaffeemühle gerattert ist.Mit den allgegenwärtigen Alukapseln und Kaffee auf Knopfdruck kann Becvarik nichts anfangen, lieber nimmt er sich die Zeit, 40 Minuten darauf zu warten, bis seine Kaffemaschine aufgeheizt ist. Langsamkeit zelebriert Becvarik auch während seiner Vespa-Fahrten. Der 36-Jährige hat sich zur Aufgabe gemacht, möglichst authentische Vespas zusammenzutragen. Er inszeniert die Vespas fotografisch und zeigt die Bilder auf der Webseite «VE8PA.ch». Mittlerweile besitzt der Sammler rund 20 Vespas und weitere Oldtimer, der grösste Teil ist in einer ehemaligen Industriehalle untergebracht.

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