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Kirchgemeinden wehren sich gegen Kürzung ihrer Pfarrstellen

Vielen reformierten Kirchgemeinden wurden zu Beginn des Sommers die Pfarrstellen gekürzt. Einige legten Rekurs gegen die Sparmassnahme ein – und erhielten Aufschub. Aber nicht alle sind damit zufrieden.

Trotz Idylle im Dorf durchleben die reformierten Kirchgemeinden der Region harte Zeiten.
Trotz Idylle im Dorf durchleben die reformierten Kirchgemeinden der Region harte Zeiten.
Archivbild David Baer

Der Frust in vielen reformierten Kirchgemeinden der Region ist gross. Sie haben diesen Sommer erfahren, dass ihre Pfarrstellen für die Amtsdauer 2016–2020 gekürzt werden. Gegen diese Sparmassnahme der Reformierten Landeskirche Zürich haben sich einige Gemeinden gewehrt. Zum Beispiel Dinhard. Dort wurde die Pfarrstelle zunächst von 80 auf 60 Prozent gekürzt. Das wollte die Kirchenpflege nicht hinnehmen und wehrte sich. Dann wurden ihr die 20 Prozent als Ergänzungspfarrstelle für Projektarbeit befristet auf zwei Jahre zugestanden. «Darüber sind wir überhaupt nicht glücklich», sagt Kirchenpflegepräsident Werner Baumann. «Wir empfinden das als Salamitaktik.»

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