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Kotze am Bahnhof löst Empörung aus

Erbrochenes, Graffiti und verstopfte Automaten: Der Zustand des Bahnhofs in Schottikon empört einen Leser. Die SBB bestätigt, dass es in den letzten Jahren zu Vandalenakten gekommen ist.

Der Bahnhof in Schottikon gibt «Landbote»-Lesern Anlass zur Sorge und Empörung. Immer wieder wird er von Vandalen verunstaltet.
Der Bahnhof in Schottikon gibt «Landbote»-Lesern Anlass zur Sorge und Empörung. Immer wieder wird er von Vandalen verunstaltet.
Johanna Bossart
«Überall war Erbrochenes, der Bahnhof vollständig versprayt und die Billettautomaten sind wieder einmal mutwillig verstopft worden», berichtet ein Leser.
«Überall war Erbrochenes, der Bahnhof vollständig versprayt und die Billettautomaten sind wieder einmal mutwillig verstopft worden», berichtet ein Leser.
Johanna Bossart
Aber immerhin geben sie einen mehr oder minder dezenten Hinweis auf die Täterschaft: Diese scheint ganz offensichtlich aus dem Süden der kleinen Ortschaft zu stammen.
Aber immerhin geben sie einen mehr oder minder dezenten Hinweis auf die Täterschaft: Diese scheint ganz offensichtlich aus dem Süden der kleinen Ortschaft zu stammen.
Johanna Bossart
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Leser Fritz Rolli aus Schottikon traf am Montag der Schlag als er beim Bahnhof vorbeispazierte. «Überall war Erbrochenes, der Bahnhof versprayt und die Billettautomaten sind wieder einmal mutwillig verstopft worden», sagte er. Er bezeichnet diesen Zustand als «Schande» und sagt, dass es nach fast jedem Wochenende so aussehe. Einige unmittelbare Anwohner bestätigen, dass im Warteraum Erbrochenes gelegen habe.

Keine Meldung eingegangen

Ruedi Wellauer, Gemeindeschreiber von Elsau sagt: «Uns ist nicht bekannt, dass es am Bahnhof Schottikon regelmässig zu Vandalenakten kommen soll.» Zuständig für den Unterhalt und die Reinigung des Bahnhofs ist die SBB. «Bekommen wir entsprechende Hinweise bezüglich Verunreinigungen, leiten wir diese an die SBB weiter.»

«Wie in solchen Fällen üblich, hört die SBB nach mehreren Malen Zerstörung aus Kostengründen mit Flicken und Instandsetzen auf.»

Daniele Pallecchi, Mediensprecher SBB

Bei der Medienstelle des Bahnunternehmens wird bestätigt, dass es in den letzten Jahren zu Vandalenakten, etwa beim Wartehäuschen, gekommen ist. Sprecher Daniele Pallecchi sagt: «Wie in solchen Fällen üblich, hört die SBB nach mehreren Malen Zerstörung aus Kostengründen mit Flicken und Instandsetzen auf und schliesst den Warteraum.» Eine Wiedereröffnung sei zurzeit nicht vorgesehen.

Die Kantonspolizei ist in den letzten zehn Tagen kein einziges Mal zum Bahnhof Schottikon ausgerückt. Auch eine kurze Umfrage bei direkten Anwohnern des Bahnhofs kann den Eindruck des Lesers nicht bestätigen. Rösli Nyfeler, die keine dreissig Meter vom Gleis entfernt wohnt, sagt: «Hie und da liegt mal eine Bierdose, aber das gibt es überall.» Eine Verschlechterung des Zustands habe sie nicht festgestellt. Genauso tönt es von Iris Fenner, die ebenfalls nicht das Gefühl hat, dass es mehr ist als sonst. Weitere Anwohner bestätigen diese Grundstimmung.

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