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Mann belästigt die schlafende Schwester eines Kollegen – bis diese sich wehrt

Das Bezirksgericht verurteilt einen 29-Jährigen wegen Schändung. Der Mann schlich sich in eine Wohnung und verging sich an einer Frau.

Das Bezirksgericht Winterthur verurteilte einen 29-Jährigen zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 15 Monaten und einer Busse von 2000 Franken.
Das Bezirksgericht Winterthur verurteilte einen 29-Jährigen zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 15 Monaten und einer Busse von 2000 Franken.
Marc Dahinden

Der Beschuldigte war an einem Samstag zu Besuch bei einem Kollegen, den er von der Arbeit kannte. Spätnachts trank er ein letztes Bier auf dem Sitzplatz und verabschiedete sich. Doch statt nach Hause zu gehen, schlich sich der damals 28-jährige Gast später zurück in die Wohnung. Dort gelangte er in das Schlafzimmerder Schwester seines Kollegen, schloss die Tür ab und zog sich die Hose aus. Der Mann wollte sich an der schlafenden 18-Jährigen erregen und sich befriedigen. Also begann er sie zu betatschen, bis sie aufwachte und sich wehrte.Am Mittwoch musste sich der 29-Jährige am Bezirksgericht Winterthur aufgrund des Vorfalls gleich wegen mehrerer Vergehen verantworten: Hausfriedensbruch, Nötigung und Schändung. Der Mann mit Dächlikappe, Jeans und Kapuzenpulli bestätigte vor Gericht die Vorwürfe mit ruhiger Stimme. «Richtig», sagte der in Zürich aufgewachsene Gärtner mehrmals, als der Richter den Ablauf schilderte. Und einmal sagte er: «Dazu stehe ich.»

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