Elgg

Mit dem Tipp-Ex Einzahlungsscheine gefälscht

Eine Frau aus Elgg wurde wegen Veruntreuung, Urkundenfälschung und betrügerischen Missbrauchs verurteilt.

Ein Tipp-Ex lässt sich durchaus auch in betrügerischer Absicht verwenden.

Ein Tipp-Ex lässt sich durchaus auch in betrügerischer Absicht verwenden. Bild: pd

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Eine 49-jährige Frau beschaffte sich mit einem durchaus kreativen Manöver gutes Geld von ihrem Arbeitgeber. Während sie als Servicefachangestellte in einem Restaurant in der Region arbeitete, wurde sie von der Geschäftsführung mehrmals damit beauftragt, auf der Post Rechnungen des Restaurants zu begleichen.

Ihr Chef gab ihr jeweils Bargeld inklusive Einzahlungsscheinen und bat sie, dies bei der Post einzuzahlen. Dies tat sich jedoch nicht, einmal steckte sie gar 4400 Franken in die eigene Tasche.

«Ungültig» kurzerhand entfernt

Bei einer anderen Gelegenheit wurde sie kreativ: Wieder mit einem Bündel Bargeld (rund 2000 Franken) und Einzahlungsscheinen ausgerüstet, ging sie zur Poststelle in Elgg und täuschte dort vor, für die Einzahlungsscheine nicht genügend Geld zu verfügen. Die Postangestellte drückte einen Stempel auf die Scheine, mit dem sie diese als ungültig kennzeichnete.

Zuhause fälschte die Verurteilte die Einzahlungsscheine, in dem sie mit Tipp-Ex das Wort «Ungültig» entfernte, sodass der Anschein erweckt wurde, die Rechnungen seien bezahlt worden. So änderte sie auch die Beträge weiterer Einzahlungsscheine ab und behielt die Differenz für sich. Schliesslich bezog sie auch noch mit der Kontokarte des Chefs Bargeld in der Höhe von 400 Franken für sich.

Kosten von 4400 Franken

Gelohnt hat sich das für die Frau nicht: Sie flog auf und wurde per Strafbefehl wegen Veruntreuung, Urkundenfälschung sowie betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage verurteilt. Mit einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu 30 Franken und den Verfahrenskosten musste sie nun insgesamt 4400 Franken zahlen.

Erstellt: 09.05.2019, 15:18 Uhr

Paid Post

Polymechaniker – der Hightech-Handwerker

Sven Pfister absolviert an der Mechatronik Schule Winterthur (MSW) die Ausbildung zum Polymechaniker. Der 20-Jährige erklärt, was ihn an seinem Beruf fasziniert.

Kommentare

Blogs

Michèle & Friends Midlife-Crisis? Nehm ich!

Von Kopf bis Fuss Diese Frau erinnert sich an alles

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben