Pfungen

Mit dem Velo direkt der Töss entlang

Bei der Töss in Pfungen wird ein Radweg neu und beim Vorbruggenweg ausgebaut. Bislang mussten die Velofahrer entlang der Hauptstrasse fahren.

Schöne Aussichten: Velofahren am Fluss in der Natur anstatt auf der gefährlichen, lärmigen Strasse soll ab dem nächsten Frühling in Pfungen möglich sein.

Schöne Aussichten: Velofahren am Fluss in der Natur anstatt auf der gefährlichen, lärmigen Strasse soll ab dem nächsten Frühling in Pfungen möglich sein. Bild: Donato Caspari

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Ab Frühling 2019 kann man auf der Velotour durch Pfungen direkt der Töss entlang fahren. Nächsten Montag, 19. November, beginnen die Bauarbeiten für den neuen Radweg im Tössfeld.

Bis April 2019 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Der neue Radweg befindet sich auf dem ehemaligen Areal der Eskimo Textil AG. «Jetzt kann dort ein kantonaler Radweg entstehen», sagt Thomas Maag, Mediensprecher der Baudirektion des Kantons Zürich. Bereits im Dezember 2017 hatte der Gemeinderat von Pfungen dem kantonalen Vorhaben zugestimmt.

«Ziel ist es, dass die Velofahrer weniger lange der Hauptstrasse entlang fahren müssen»

Die Textilfirma Eskimo gab dem Kanton 1008 Quadratmeter für die Renaturierung des Wegs ab und erhielt dafür die gleich grosse Fläche in Form von Landwirtschaftsland, welches in Wohnfläche umgezont wurde. Bis Anfang 2021 baut die Firma dort 54 neue Wohnungen. Die ersten Bauarbeiten haben diesen November begonnen.

Mit dem neuen Veloweg soll auch mehr Sicherheit gewährleistet werden: «Es ist das Ziel, dass die Velofahrer weniger lange der Hauptstrasse entlang fahren müssen», sagt Maag. Durch den neuen Streckenabschnitt wird eine Verbindung zwischen Dättlikonerstrasse und Vorbruggenweg geschaffen. «Dadurch fährt man eigentlich direkt durchs Quartier.»

Aus Kies wird Asphalt

Der Vorbruggenweg besteht bereits als Radweg und wird im Verlauf der Bauarbeiten ausgebaut. «Der Kiesweg bekommt einen neuen Belag», sagt der Mediensprecher. Bisher sei der Veloweg mit Kies bedeckt. Dieser soll nun asphaltiert werden, was für die Velofahrer einen angenehmeren Untergrund sei. Insgesamt kosten die Bauarbeiten für den Radweg 490 000 Franken.

Der Veloweg wird in zwei Etappen erstellt. Dieses Jahr soll der neue Abschnitt realisiert werden. Von Weihnachten bis Ende Januar 2019 erfolgt dann eine Baupause. «Diese ist vor allem witterungsbedingt.»

Einerseits sei es für viele Arbeiten zu kalt. Denn gerade der Belag brauche gewisse Mindesttemperaturen, um damit zu arbeiten. Andererseits machen die meisten Baufirmen in diesem Zeitraum Betriebsferien. Im Frühjahr 2019 sollen dann die Sanierungsarbeiten beim Vorbruggenweg beginnen. Die Belagsarbeiten werden auf beiden Strecken im April 2019 durchgeführt.

Kanton fördert Velowege

Während der Bauphase muss man nicht auf den Radsport verzichten. «Der Veloverkehr wird umgeleitet», sagt Maag. So verläuft der Radweg über die Dättlikonerstrasse. Der Vorbruggenweg ist allerdings erst ab Februar 2019 gesperrt.

Dass der Radweg im Quartier Tössfeld neu erbaut, respektive neu geteert wird, hat hohe Priorität in der Agenda des Kantons. «Er hat die Aufgabe, das Radnetz auszubauen», sagt Maag. So müsse der Kanton Zürich pro Jahr 16 Millionen Franken für den Ausbau des Velonetzes ausgeben. Dafür ist er vom Kantonsrat verpflichtet.

Das Ziel des Kantons ist es, den Anteil des Veloverkehrs am Gesamtverkehr zu steigern. Dafür würden beispielsweise wie in Pfungen der Fahrkomfort und die Sicherheit erhöht. Schliesslich soll ein möglichst lückenloses Velonetz entstehen. (Der Landbote)

Erstellt: 13.11.2018, 16:29 Uhr

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