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Nachbarn haben die Nase voll von Gülle

Die Nachbarn eines offenen Laufstalls in Oberwil, die über beissenden Güllegestank klagen, blitzten vor Verwaltungsgericht ab. Sie ziehen das Urteil weiter.

Das vom Bund empfohlene Stallstystem mit erweitertem Laufhof und gedeckten Liegeboxen in Oberwil belastet die Nachbarn.
Das vom Bund empfohlene Stallstystem mit erweitertem Laufhof und gedeckten Liegeboxen in Oberwil belastet die Nachbarn.
Marc Dahinden

Ein umgebauter Kuhstall, den der Gemeinderat von Dägerlen 2007 in der Kern­zone von Oberwil bewilligte, beschäftigt die Nachbarn – und seit 2012 auch Gerichte. Sieben Einwohner aus vier Haushalten klagen über unzumutbaren Güllengestank und übermässige Ammoniakbelastung, die vom Kot und Urin der Kühe ausgehe und zu ­ihnen heruntergetragen werde.Der offene Stall mit gedeckten Liegeboxen liegt leicht erhöht in unmittelbarer Nachbarschaft zu einigen Wohnhäusern. Rund zwei Dutzend Milchkühe hält der Landwirt dort. Im März 2012 reichten verschiedene Nachbarn eine Immissionsklage mit Gutachten ein (der «Landbote» berichtete). Der Mindestabstand zwischen Laufstall und Wohnhäusern werde durch die Hang­lage unterschritten, monierten sie und forderten: Die Anlage sei zu sanieren und dem Laufstall ein Benützungsverbot zu erteilen.

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