Brütten

Nein zu geplanter Sanierung der Säntisstrasse

Schon zum zweiten Mal kommt das Bauprojekt der Säntisstrasse bei den Stimmberechtigten von Brütten nicht durch.

Die Brüttemer sagten Nein zur Sanierung der Säntisstrasse.

Die Brüttemer sagten Nein zur Sanierung der Säntisstrasse. Bild: Google Street View

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Die Stimmberechtigten von Brütten haben der Sanierung der Säntisstrasse im Abschnitt Hagen- bis Unterdorfstrasse für 1,9 Millionen Franken am Sonntag an der Urne schon wieder eine Absage erteilt. 449 stimmten dagegen, 311 dafür. Die Stimmbeteiligung lag bei 49 Prozent.

Schon 2014 wies die Gemeindeversammlung die Erneuerungsarbeiten zurück. Das zweite Nein kommt deshalb nicht überraschend. Denn auch an einer Informationsveranstaltung im Oktober meldeten sich viele Kritiker zu Wort. Diese beanstandeten etwa die vorgesehene Verschmälerung der Strasse von sieben auf sechs Meter.

Chaos befürchtet

Einige befürchteten zudem auch mehr Verkehr während der Bauarbeiten im Dorf – und ein Verkehrschaos, wenn sich bei Verzögerungen die einzelnen Bauphasen überschnitten. Denn gleich nach der Säntisstrasse soll auch noch die Unterdorfstrasse erneuert werden. Darüber stimmt die Gemeindeversammlung am 3. Dezember ab.

Die Bauarbeiten an der Säntisstrasse, die das Dorf von der Landwirtschaftszone trennt, hätten von Februar bis April 2020 stattfinden sollen. Neben der Verschmälerung der Fahrbahn wäre eine Umstellung der Beleuchtung auf LED, der Ersatz der Wasserleitung sowie die Errichtung eines Regenwasserkanals vorgesehen gewesen.

Erstellt: 17.11.2019, 13:42 Uhr

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