Zum Hauptinhalt springen

Noch ein hoher Steuerfuss sinkt

Das Sparprogramm greift: Schlatt kann den Steuerfuss senken.

nid
Demnächst in Schlatt: Steuersenkung.
Demnächst in Schlatt: Steuersenkung.
mad

2016 wollte Schlatt keinen zusätzlichen Finanzausgleich vom Kanton beantragen und verordnete sich ein Sparprogramm. Mit einem Steuerfuss von 129 Prozent hätte die Gemeinde Geld erhalten, fast schon trotzig erhöhte sie ihn damals aber nur um vier Prozentpunkte auf 128. Gemeindepräsident Urs Schäfer kündigte an, es werde Massnahmen auf der Einnahme- und Ausgabeseite brauchen und auch wenn in den nächsten Jahren ein Plus zustandekomme, werde man den Steuerfuss nicht gleich wieder senken: «Wir wollen Schulden abbauen.»

Der Plan ging auf: Seit 2016 konnte Schlatt rund 520'000 Franken an Schulden zurückbezahlen, 2019 rechnet die Gemeinde mit weiteren 350'000 Franken. Per Ende Jahr ist sie dann noch mit 2,5 Millionen Franken verschuldet. Das sei möglich gewesen dank guten Rechnungsabschlüssen in den letzten Jahren, heisst es in der Weisung zur Gemeindeversammlung. Die Politische Gemeinde will deshalb ihren Steuerfuss 2020 um drei Punkte auf 57 Prozent senken. Weil der Steuerfuss der Schulgemeinde Elsau-Schlatt voraussichtlich auf 68 Prozent bleiben wird, würde der Gesamtsteuerfuss von Schlatt damit von 128 auf 125 Prozent sinken.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch