Zum Hauptinhalt springen

Quo vadis, reformierte Kirche?

Die Reformierte Kirchgemeinde lud am Dienstag zu einem Orientierungsabend zum Thema Kirch-gemeinde plus. Die Mitglieder der Kirche versuchten dabei die Frage nach der Zukunft der Kirche gemeinsam zu beantworten.

Die Mitglieder der reformierte Kirche Wiesendangen redeten etwa darüber, wie die Kirche wieder attraktiver für Junge werden könnte.
Die Mitglieder der reformierte Kirche Wiesendangen redeten etwa darüber, wie die Kirche wieder attraktiver für Junge werden könnte.
Marc Dahinden

«Wohin sollen wir uns entwickeln?», fragte Brigitt Schaffitz-Corrodi, Präsidentin der Kirchgemeinde Wiesendangen, die 40 Mitglieder zu Beginn des Orientierungsabends «Kirchgemeinde plus». Das Projekt Kirchgemeinde plus wurde vom reformierten Kirchenrat Zürich lanciert und will den schwindenden kantonalen Mitgliederzahlen – 3600 pro Jahr im letzten Jahrzehnt – entgegenwirken. Die grössten Chancen sieht der Kirchenrat in Gemeindezusammenschlüssen.Fusion ist ein konfliktgeladenes Wort. Pfarrer Michael Baumann beschwichtigte deshalb zu Beginn die Ausgangslage. «Das Projekt des Kirchenrates wird häufig so missverstanden, dass man Kirchengemeinden abschaffen wolle.» Das sei eine Halbwahrheit, man müsse sich aber trotzdem fragen, wie man auf die schrumpfenden Zahlen reagiere und wie die Kirche der Zukunft aussehe. Baumann fragte konkret in die Runde: «Weshalb veranstaltet beispielsweise jede Gemeinde eine separate Seniorenfahrt oder Erwachsenenbildung?» Hier könne man parallele Tätigkeiten verbinden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.