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Richtig mähen lernen mit der Sense

Hansjürg von Känel aus Gunzwil im Kanton Luzern ist einer der wenigen in der Schweiz, die Sensen noch selber herstellen. Am Samstag zeigte er, wie man damit richtig umgeht.

Der Meister mit Hut zeigt, wie es geht:?Hansjürg von Känel (Bildmitte) stellt Sensen selber her und instruiert hier seine Schüler.
Der Meister mit Hut zeigt, wie es geht:?Hansjürg von Känel (Bildmitte) stellt Sensen selber her und instruiert hier seine Schüler.
Michele Limina

Im Garten des Restaurants Obstgarten in Oberlangenhard stehen rund 20 Frauen und Männer und hören Hansjürg von Känel mit Interesse zu: «Der Worb ist der Stiel der Sense, der Griff für die linke Hand heisst ‹Gürbi› und der für die rechte Hand ‹Heuchli›», erklärt der gelernte Landwirt und passionierte Handmähder in breitem Berner-Oberländer-Dialekt. Der Worb müsse zu der Person passen, ansonsten klappe das mit dem Mähen nicht. Organisiert hat diesen Anlass die Kulturkommission Zell.Mit viel Witz erklärt von Känel den Anwesenden, wie man die Sense richtig in die Hand nimmt. «Man mäht vor und nicht hinter sich», gibt er zu bedenken. Und der Mähder müsse sich locker hinstellen, etwas in die Knie gehen und das Gewicht auf das rechte Bein verlagern. «Das sieht eben etwas komisch aus, die Toggenburger nennen es Hosenschiss.»

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