Aadorf

Sechs Männer und eine Frau gewählt

Monika Roost und Patrick Schneider sind neu im Gemeinderat. Matthias Küng erzielte ein Glanzresultat.

Monika Roost-Brunner ist neu in den Gemeinderat von Aadorf gewählt worden.

Monika Roost-Brunner ist neu in den Gemeinderat von Aadorf gewählt worden. Bild: pd

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Weil sich der lärmende Tross des Fasnachtsumzugs im Gemeindezentrum von Aadorf breit machte, fand der Wahlapéro diesmal im Landgasthof Heidelberg statt. Für fasnächtlichen Spuk schien dort jedoch niemand Gehör zu haben, dafür umso mehr für die Verkündigung der Wahlresultate.

Würden sich die vier bisherigen Gemeinderäte bestätigt sehen? Vor allem stellte sich aber die Frage, wer von den fünf Kandidierenden das Rennen um die beiden freigewordenen Sitze machen würde.

Die Anspannung war bei den Protagonisten und deren Angehörigen in den Gesichtern abzulesen, ehe Gemeindepräsident Matthias Küng und dessen Vize Stefan Mühlemann die Resultate lieferten. Die kandidierenden bisherigen Mitglieder des Gemeinderates wurden wiedergewählt: Andreas Meister mit 1614 Stimmen, Stefan Mühlemann mit 1535, Urs Thalmann mit 1470 und Patrik Stacher mit 1407 Stimmen.

Eine Frau und ein Mann

Den Sprung in den Gemeinderat schafften Monika Roost-Brunner mit 1421 und Patrick Schneider mit 1331 Stimmen. Mit 1266 Stimmen erreichte auch Teresia Russo das absolute Mehr von 986 Stimmen, schied jedoch als überzählig aus.

«Ich bin erleichtert und freue mich auf die verantwortungsvolle Arbeit.»Monika Roost-Brunner

Nicht gewählt wurden der parteilose Simon Frey mit 808 und SP-Vertreter Freddy Wyss mit 747 Stimmen. Bei 6147 Stimmberechtigten und 2462 eingegangenen Wahlzetteln betrug die Stimmbeteiligung 39.9 Prozent.

Gemeindepräsident Matthias Küng sitzt nach wie vor fest im Sattel. Er übertraf mit 2014 Stimmen das absolute Mehr fast um das Doppelte. Nicht ganz komplett ist die Rechnungsprüfungskommission mit Bruno Schmid, Bruno Wymann, Hilde Rechsteiner, Fabian Koch, Roland Gahlinger und Dierk Schmid. Roland Lienhard, der nicht auf der Liste war, dürfte die Hürde jedoch anlässlich der kommenden Eidgenössischen Abstimmung problemlos nehmen.

Keine Katerstimmung

So spannend und umkämpft die Ausgangslage war, von Ressentiments war am Wahlapéro nichts zu spüren. Ganz im Gegenteil: Allseits wurden der faire Wahlkampf und freundschaftliche Umgang zwischen den Bewerbenden gelobt. Andreas Meister, der als Bisheriger am meisten Stimmen auf sich vereinigte, sagte: «Das freut mich und ist ein Vertrauensbeweis für die nächste Legislaturperiode.»

Für die knapp gescheiterte Teresia Russo waren die vergangenen Wochen «eine bereichernde Zeit mit guten Erfahrungen und herzlichen Begegnungen». Die frisch gewählte Gemeinderätin Monika Roost-Brunner sprach von «angespannter Ruhe», begleitet von «Nervenflattern» kurz vor Bekanntwerden des Wahlresultates. Sie sei erleichtert und freue sich auf die verantwortungsvolle Arbeit, sagte sie gestern zu ihrer Wahl.

Patrick Schneider, mit der Unterstützung des Gewerbevereins im Rücken, zeigte sich etwas überrascht, dass er das absolute Mehr um so viele Stimmen übertroffen habe. Simon Frey sagte: «Es war eine gute Erfahrung und ein fairer Wahlkampf.» Er habe viele Leute kennen gelernt. Er bedauert, dass Teresia Russo nicht gewählt wurde. «Sie vertritt Werte in der Politik, vor allem Menschlichkeit, die bei den bürgerlichen Parteien zu wenig zum Tragen kommen.»

(Der Landbote)

Erstellt: 10.02.2019, 18:49 Uhr

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