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«Sexualität gehört zum Menschsein»

Rund 40 Vertreter der katholischen Kirche Illnau-Effretikon kritisieren in einem offenen Brief ihre eigene Kirche. Sie müsse wieder glaubwürdig werden, fordern sie. Dazu gehöre auch die Überarbeitung der kirchlichen Sexualmoral.

In der katholischen Kirche applaudierten die Mitglieder ihrer Gemeindeleiterin, die das liturgische Gewand nicht trug.
In der katholischen Kirche applaudierten die Mitglieder ihrer Gemeindeleiterin, die das liturgische Gewand nicht trug.
Madeleine Schoder

«Wir sind erschüttert, wütend, traurig. Wir haben keine Worte mehr für den vielfachen Missbrauch in unserer Kirche an Kindern, Jugendlichen, Ordensfrauen und Schutzbefohlenen.»

So beginnt ein offener Brief, der heute in allen Ausgaben der Lokalzeitung «regio» erscheint. Rund 40 Mitglieder der katholischen Kirche Illnau-Effretikon, zu der auch die Gemeinden Brütten und Lindau gehören, haben ihn angeregt und mitverfasst, darunter auch Gemeindeleiterin Monika Schmid.

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