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Solidarität trotz schlechter News

Knapp zwei Wochen vor der wichtigen Grundsatzabstimmung über eine mögliche Eingemeindung von Hofstetten kamen schlechte News vom Schauenberg. Der Kanton will der kleinen Gemeinde nicht so viel Sonderlastenausgleich geben, wie sie braucht – ja sogar der Beitrag für Fusions­gespräche wurde gestrichen. In der Folge muss Hofstetten den Steuerfuss auf das kantonale Maximum von 134 Prozent anheben, um vom Übergangsausgleich profitieren zu können. Für Elgg war das kein schönes Zeichen. Denn das Landstädtchen hat selbst kein Geld zu verschenken, und immer war klar: Die Eingemeindung der Hofstetter findet nur eine Mehrheit, wenn es die Finanzen nicht übermässig belastet.

Doch gestern haben die Elgger ihre Solidarität mit den Nachbarn unter Beweis gestellt. Trotz der leeren Hofstetter Kasse haben sie – überraschend deutlich – Ja gesagt. Die beiden Gemeinden können einen Fusionsvertrag aushandeln. Damit sind die Elgger den einzig richtigen Weg gegangen. Denn im Eulachtal musste sich etwas bewegen. Seit Jahren werden verschiedene Varianten diskutiert, einige sind schon gescheitert. Jetzt hatte endlich einmal eine Erfolg. Damit ist ein erster Schritt getan – und der Weg für weitere Fusionen im Tal ist ein bisschen ebener geworden.

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