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Bauer verletzt sich bei Scheunenbrand

Als er beim Brand in seinem Betrieb seine Tiere ins Freie trieb, zog sich ein Hofstetter Bauer ernste Verletzungen zu.

In Hofstetten forderte ein Stallbrand einen Verletzten. (Symbolbild)
In Hofstetten forderte ein Stallbrand einen Verletzten. (Symbolbild)
Keystone

Letzten Montag, kurz nach halb sechs Uhr abends, meldete ein 34-jähriger Landwirt in Hofstetten, dass in seiner Scheune Feuer ausgebrochen sei. Im Stall innerhalb der Scheune befanden sich 18 Mutterkühe und zehn Kälber.

Sie lebten in einem Laufstall und waren somit nicht angebunden. Dem Bauern gelang es daher, die Tiere im letzten Moment ins Freie zu treiben. Der 34-Jährige zog sich bei der Rettung seiner Tiere jedoch schwere Brandwunden zu. Er musste mit der Rega ins Krankenhaus geflogen werden. Dort wurde er noch in derselben Nacht operiert.

«Als wir eintrafen, stand die Scheune bereits im Vollbrand. Wir mussten uns darauf konzentrieren, zu verhindern, dass die Flammen auf die die benachbarten Wohnhäuser übergriffen»

Robert Frauenfelder, Feuerwehrkommandant

Als die Feuerwehr eintraf, stand die Scheune bereits im Vollbrand. «Wir mussten uns darauf konzentrieren, dass die Flammen nicht auf die die benachbarten Wohnhäuser übergriffen», sagt Robert Frauenfelder, Feuerwehrkommandant und Gemeindepräsident von Hofstetten. Die Scheune ist völlig nieder gebrannt.

Grosseinsatz der Feuerwehr

Die Kühe und Kälber übernachteten im Freien. Die Bauern in Hofstetten organisierten sich jedoch laut Frauenfelder schnell, so dass inzwischen alle Tiere auf andere Ställe verteilt sind.

Beim Brand standen der Feuerwehr-Zweckverband Elsau-Schlatt, die Feuerwehren Eulachtal, Wiesendangen und Illnau-Effretikon/Lindau sowie die Berufsfeuerwehr Winterthur im Grosseinsatz.

Vor Ort waren auch ein Team des Rettungsdiensts Winterthur sowie die Kantonspolizei. Die Brandursache ist noch unbekannt. Sie wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich im Auftrag der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland abgeklärt.

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