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Streit um Anti-Antennen-Plakate

Nachbarn kämpfen mit 15 gelben Plakaten gegen die Sunrise-Antenne in Elgg. Die Ansichten darüber, ob eine Bewilligung für die Banner notwendig ist, gehen auseinander.

Brauchen solche Plakate eine Bewilligung?
Brauchen solche Plakate eine Bewilligung?
Donato Caspari

Noch bis im Mai 2017 läuft die Kündigungsfrist für die Sunrise-Handyantenne, die in Elgg auf dem Dach einer Schreinerei steht (der «Landbote» berichtete). Ein wichtiger Zeitpunkt für die Interessensgruppe (IG) Mobilfunk, die sich aus Nachbarn der Antenne zusammensetzt, die teilweise schwere Beschwerden infolge der Strahlung geltend machen. Die IG fordert den Standort-Vermieter Thomas Fries zur Kündigung des Vertrags mit Sunrise auf und setzt dabei auch auf öffentliche Druckmittel. Unter anderem stehen seit einigen Wochen 15 gelbe Plakate in Elgg, die ein «Nein!!» zur neuen Antenne fordern, auch der Name der Schreinerei ist darauf zu lesen. Neu ist die Antenne in den Augen der IG, da sie die Sunrise von 3G-Technologie auf 4G anpassen will. Die Gemeinde hat das Gesuch bewilligt. Nicht bewilligt sind allerdings die 15 Plakate – die IG hat kein Baugesuch dafür eingereicht und hält das auch nicht für nötig, wie IG-Präsident Theo Wirth erklärt: «Wir haben das im Vorstand besprochen und sind zum Schluss gekommen, dass es sich dabei nicht um Werbung handelt und die Banner deshalb auch keiner Bewilligung bedürfen.» Vonseiten der Gemeinde Elgg sei bisher keine offizielle Aufforderung eingetroffen sondern lediglich eine Empfehlung.

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