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Tanzend durchs Wunderland

Die Tanzschule aha führt am Wochendende in Wiesendangen eine Tanzshow mit gut hundert Kindern auf. Das Märchen «Alice im Wunderland» dient dabei als Grundlage.

Die Mädchen der Tanzschule aha haben seit Sommer für die Aufführungen geprobt.
Die Mädchen der Tanzschule aha haben seit Sommer für die Aufführungen geprobt.
zvg

Hundert Kinder im Alter von drei bis 16 Jahren werden am Samstag und Sonntag auf der Bühne der Wisenthalle in Wiesendangen ein Tanztheater aufführen. Angelehnt ist die Geschichte an den Märchenklassiker «Alice im Wunderland». Die Reise des jungen Mädchens durch die Fantasiewelt nahm Choreographin Cornelia Hautle als Inspiration für ihre Inszenierung auf. Gesprochen wird zwar nur wenig, dafür während eineinhalb Stunden umso mehr Ballett vorgeführt und zu Jazzmusik getanzt.

Seit Sommer wird geprobt

Die Aufführung läutet das Jubiläumsjahr des aha-Tanzstudios ein, das vor 20 Jahren in Winterthur gegründet wurde. Weitere Aufführungen im Verlauf des Jahres sind geplant.

Seit 2010 wird auch in Wiesendangen Tanz unterrichtet, hauptsächlich für Kinder und Jugendliche. Diese bilden das Ensemble für das Stück vom Wochenende und wünschten sich einen Auftritt vor heimischem Publikum. Zusätzlich tritt noch ein Tanzklasse aus Winterthur auf. Seit dem Sommer werden die Tanzschritte eingeübt. Es werden nur Mädchen auftreten.

Sanna Kurtenbach, die zusammen mit Ana Tajouiti die Tanzschule gegründet hat, sagt: «Bei einem solch grossen Projekt sind wir natürlich auch auf die Mithilfe der Eltern angewiesen.» Hinter den Kulissen würden Betreuungspersonen dafür sorgen, dass jeder zum richtigen Zeitpunkt bereit sei. «Ausserdem helfen diese Personen aus, falls es vor dem Auftritt noch ein Pflästerli oder ein paar tröstende Worte braucht», sagt Kurtenbach. Die Kostüme hat Hartle teilweise aus dem Fundus der Schule organisieren können und zusätzlich neue genäht. Auch dabei wurde sie von Müttern unterstützt.

Wegen Halle zuerst gezögert

Letztes Wochenende wurde zum ersten Mal das gesamte Stück geübt, heute findet die Generalprobe in der Wisenthalle statt. Für Kurtenbach ist es auch ein Experiment, da diese Halle kein klassischer Theatersaal ist. «Anfangs haben wir deshalb gezögert, das Theater in Wiesendangen aufzuführen.» So gebe es etwa weniger Möglichkeiten bei der Infrastruktur, sprich beim Licht und den Requsiten. «Trotzdem sind wir guter Dinge», sagt Kurtenbach.

Der Vorverkauf bestätigt die Bedenken indes nicht. Bisher sind für die Vorstellungen laut Kurtenbach jeweils 300 Eintritte verkauft worden, die Halle bietet Platz für 450 Zuschauer.

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