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Tempo 30 ist umstritten

Die geplanten Tempo-30-Zonen in Kefikon sind nicht bei allen beliebt. 14 Einwendungen sind beim Tiefbauamt des Kantons Thurgau eingegangen.

Eine 30er-Zone existiert heute bereits im östlichen Teil von Kefikon.
Eine 30er-Zone existiert heute bereits im östlichen Teil von Kefikon.
Johanna Bossart

Die Einwendungsfrist für die geplanten Tempo-30-Zonen in Kefikon ist abgelaufen. Und die Gegner der Verkehrsberuhigungsmassnahmen haben sie genutzt. 14 Einwendungen sind beim Tiefbauamt des Kantons Thurgau eingegangen. «Einige davon mit mehreren Unterschriften», sagt Andy Heller, Leiter des Tiefbauamts. Über den genauen Inhalt der Einwendungen kann Heller derzeit noch nichts sagen. «Aber grundsätzlich scheint es, dass die Temporeduktion an sich nicht besonders umstritten ist.» Vielmehr seien die damit verbundenen Massnahmen umstritten, mit denen der Verkehr gebremst werden soll. Das sind zum Beispiel Bremsschwellen auf der Fahrbahn, Berliner Kissen genannt. «Solche Massnahmen sind oft unbeliebt», sagt Heller. Aber man dürfe für eine Tempo-30-Zone nicht einfach nur ein neues Schild aufstellen. «Man muss auch dafür sorgen, dass sich der Verkehr verlangsamt.»

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