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Tierheim: «Lärmgrenze überschritten»

Anwohner des Tierheims Gundetswil wehren sich gegen zu lautes Hundegebell. Sie werden vor dem Verwaltungsgericht von einer Winterthurer Anwaltskanzlei vertreten.

Das Tierheim Gundetswil bzw. dessen Bewohner sind den Anwohnern zu laut.
Das Tierheim Gundetswil bzw. dessen Bewohner sind den Anwohnern zu laut.
Enzo Lopardo

Das vom Tierschutzverein Winterthur und Umgebung geplante Tierheim bei Gundetswil wird ein Fall fürs Verwaltungsgericht (der «Landbote» berichtete).

Im April hatte das Baurekursgericht die Bewilligung von Gemeinde und Kanton bestätigt. Einzig die Hundeplätze wurden von 25 auf 16 reduziert. Acht Anwohner aus einem nahen Wohnquartier haben das Urteil letzte Woche weitergezogen.

«Berechnungen des Lärms ergeben, dass auch mit der reduzierten Anzahl Hunde die Lärmgrenzwerte überschritten sind.»

Sie werden dabei von der Winterthurer Kanzlei Rütimann vertreten, Rechtsanwältin Flavia Reinhardt betreut den Fall. Sie sagt zum Weiterzug: «Korrekte Berechnungen des Lärms ergeben, dass beim vorliegenden Projekt auch mit der reduzierten Anzahl Hunde die Lärmgrenzwerte für eine Wohnzone überschritten sind.» Das Baurekursgericht glaube ohne weitere Begründung oder Berechnung, durch die Reduktion der Anzahl Hunde den Lärm entscheidend verringern zu können.

Die Boxen verlegen?

Dabei anerkenne die Fachliteratur, dass 16 Hunde nicht viel weniger Lärm verursachen würden als 25 Hunde. «Das Überschreiten der Lärmgrenzwerte lässt sich möglicherweise durch das Verlegen der offenen Boxen und Ausläufe auf die der Wohnzone abgewandte Seite beheben», sagt Reinhardt.

Dass im Heim Hunde gehalten werden müssen, ist eine Vorgabe des Kantons. Ohne Hunde hätte das geplante Tierheim keine Ausnahmebewilligung für den Betrieb erhalten, weil es sich in der Landwirtschaftszone befindet.

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