Bern

Turnen und Rocken im Bundeshaus

Zur Wahl des neuen Nationalratspräsidenten Jürg Stahl wurde im Bundeshaus Unterhaltung geboten: Rocker M. G. ­Grace und ­Kunstturner Eddy Yusof sorgten für eine aussergewöhnliche Atmosphäre.

Spitzenkunstturner Eddy Yusof sorgt für sportliche Unterhaltung in ungewohnter Umgebung.

Spitzenkunstturner Eddy Yusof sorgt für sportliche Unterhaltung in ungewohnter Umgebung. Bild: Keystone

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Die gestrige Wahl des neuen Nationalratspräsidenten Jürg Stahl (SVP) wurde mit sportlicher und musikalischer Unterhaltung begleitet. An dieser nahmen auch der Bülacher Eddy Yusof und der Rüdlinger Manuel Steck alias M. G. Grace teil. Während Spitzenkunstturner und Olympiateilnehmer Eddy Yusof zu Ehren des ehemaligen Turners Jürg Stahl Übungen am Pauschenpferd zeigte, rockte Manuel Steck alias M. G. Grace das Bundeshaus. M. G. Grace sang bei seinem Auftritt zunächst den Bill-Haley-Song «Shake, Rattle and Roll». Als zweites und letztes Stück folgte die Nationalhymne, bei der er am Klavier begleitet wurde.

Die Bundespolitiker

klatschten zu Rock ’n’ Roll

Die Anfrage für den Auftritt im Bundeshaus erhielt Manuel Steck von Jürg Stahl selber. Stahl kennt er aus seiner Jugendzeit in Winterthur. Auch danach sei der Kontakt nicht abgebrochen. «Er war oft an meinen Konzerten», sagt Steck. Dass er die Anfrage für die Darbietung erhalten hat, bezeichnet der Rüdlinger als grosse Ehre.

«Der Auftritt war unbeschreiblich», sagt Steck. Der ganze Nationalratssaal habe mitgeklatscht, als er den Rock-’n’-Roll-Song gesungen habe. «Die Politiker hätten wohl am liebsten dazu getanzt», sagt er und lacht. Das Lied hat Steck ausgewählt, weil es zu Stahls Philosophie passe, es gebe seine Lockerheit wieder. Bei der Nationalhymne wiederum, welche er zum ersten Mal vor Publikum gesungen hat, sei die Stimmung emotional gewesen. «Da hat sich meine klassische Gesangsausbildung gelohnt», sagt Steck schmunzelnd. Er habe vor drei Wochen vom Auftritt erfahren, sofort zugesagt und seither die Hymne geübt.

Den gestrigen Tag wird der Musiker nicht vergessen: «Er war eindrücklich.» (Zürcher Regionalzeitungen)

Erstellt: 29.11.2016, 12:18 Uhr

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Manuel Steck alias M. G. Grace rockt das Bundeshaus. Dem höchsten Schweizer hinter ihm gefällts sichtlich. (Bild: Keystone )

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