Elgg

Wenn Verirren Spass macht

Als besondere Attraktion zum 35. Jubiläum der katholischen Kirche hat die Pfarrei St. Georg ein Maislabyrinth kreiert.

Die katholische Pfarrei St.Georg in Elgg hat ein Maislabyrinth aufgebaut.

Die katholische Pfarrei St.Georg in Elgg hat ein Maislabyrinth aufgebaut. Bild: Madeleine Schoder

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Man kennt sie aus dem Fernsehen und aus Comicbüchern, in der Realität sind sie selten geworden: Maislabyrinthe. «Wir mussten zum Recherchieren bis nach Deutschland reisen», sagt Martin Pedrazzoli, Gemeindeleiter der katholischen Pfarrei St. Georg in Elgg. Als man vor eineinhalb Jahren im Pfarreirat über das nächste Jubiläumsfest gesprochen habe, sei die Idee aufgekommen, ein Maislabyrinth zu bauen. «Wir wollten etwas Besonderes machen.»Die katholische Kirche in Elgg feiert am 24. September ihr 35. Jubiläum, 1982 war das Gebäude eingeweiht worden. Alle fünf Jahre organisiert die Pfarrei seither ein Fest.

Muster «blind» gemäht

Vergangenes Wochenende wurde das Labyrinth auf einem Feld an der Florastrasse eröffnet. Betreten darf man es «von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang». Die Pfarrei stellte eigens ein Organisationskomitee auf die Beine: «Es hat schon zu tun gegeben», sagt Pedrazzoli. Zuerst habe man ein Feld finden müssen, auf dem es von der Fruchtfolge her gepasst hat. Dann habe man Anleitungen zum Labyrinthbau gesucht.

Nachdem der Mais im Mai angesät worden war, wurde das Muster in Rastern auf dem Feld abgesteckt. «Als die Pflanzen 30 Zentimeter hoch gewachsen waren, haben wir die Wege freigemäht», erklärt Pedrazzoli. Erst zum Schluss habe man mit einer Drohne überprüfen können, ob das Muster korrekt übertragen worden war.

In der Mitte des Labyrinths wartet ein Aussichtsturm auf die Besucher. Auch dessen Aufbau bedurfte genauer Planung. Denn wenn der Mais eine gewisse Höhe erreicht habe, könne man nicht mehr einfach aufs Feld fahren, sagt Pedrazzoli. Auf dem Turm offenbart sich den Besuchern erst das Geheimnis des Labyrinths. Was es ist, will Pedrazzoli nicht verraten: «Ich sage ja auch nicht, wer im Krimi der Mörder ist.» Im Labyrinth finden sich ausserdem verschiedene Posten mit besinnlichen Gedanken, dem Mythos von Ariadne und ihrem roten Faden sowie zehn Stempel zum Sammeln. (nid)

Erstellt: 07.08.2017, 16:55 Uhr

Info

Pfarreifest der Kirche St. Georg, Sonntag, 24. September, ab 10 Uhr.

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@landbote.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 052 266 99 85. Mehr...

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben

Kommentare

Blogs

Michèle & Friends Midlife-Crisis? Nehm ich!

Von Kopf bis Fuss Diese Frau erinnert sich an alles

Abo

Eine für alle. Im Digital-Abo.

Den Landboten digital ohne Einschränkung nutzen. Für nur CHF 25.- pro Monat.
Jetzt abonnieren!