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Wie eine Dorfet im Industriequartier

Nach zwölf Jahren Pause erlebte Neftenbach am Wochenende die zweite Gewerbeschau seiner Geschichte. Eine Expo, die das Prädikat Maxi verdient.

Eine Gewerbeschau mit amerikanisch angehauchtem Rahmenprogramm: Besucherinnen machen bei einem Line-Dance-Probelauf mit.
Eine Gewerbeschau mit amerikanisch angehauchtem Rahmenprogramm: Besucherinnen machen bei einem Line-Dance-Probelauf mit.
Natalie Guinand

Immer wieder steigt am Samstag ein blauer Helikopter aus dem Industriequartier in Neftenbach auf. Kein Rettungshelikopter, sondern einer für den gepflegten Rundflug, den man sich 70 bis 170 Franken kosten lässt. Pro Person. Die Helikopterfirma aus Mollis bei Ziegelbrücke gehört zu den wenigen auswärtigen Gästen an der Gewerbeexpo in Neftenbach, genauso wie die Gastregion Pontresina und ein Dutzend Betriebe aus der näheren Umgebung. Rund 70 Aussteller haben die Organisatoren für ihre Gewerbeschau zusammengetrommelt, die zweite in der Geschichte des Dorfes. Während anfänglich noch Skepsis herrschte, folgten schliesslich immer mehr Betriebe dem Ruf und liessen sich davon überzeugen, dass die Begegnung mit den Kunden und Nachbarn im festlichen Rahmen auch im Internetzeitalter ihren Wert hat. «Für uns ist es eine super Gelegenheit, um auf unser Angebot aufmerksam zu machen», sagt Matthias Schwalm, Projektleiter Verkauf bei der Bula AG. Sein Arbeitgeber, der über 40 Arbeitsplätze anbietet, hat sich aufs Plattenlegen und den Verkauf und Einbau von Schwedenöfen spezialisiert. Vor zweieinhalb Jahren hat die Firma den Standort im Gewerbegebiet bezogen, das etwas abseits am Dorfausgang liegt. «Auch viele Neftenbacher reagieren heute noch überrascht, wenn sie sehen, dass wir hier eine grossräumige Ofenausstellung haben.» So gesehen sei der Entscheid ideal, die Expo mitten im Gewerbegebiet und in den Betrieben auszutragen.

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