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«Wir wollen weniger Tierleid»

Hunde müssen trainieren, bevor sie auf die Wildschweinjagd dürfen. In Elgg ist die erste Übungsanlage der Schweiz geplant. Nadja Brodman vom Zürcher Tierschutz sagt, warum Sie das für eine schlechte Idee hält.

Jagdhunde sollen mit Wildschweinen aus Zoos üben, bevor sie auf Treibjagden eingesetzt werden.
Jagdhunde sollen mit Wildschweinen aus Zoos üben, bevor sie auf Treibjagden eingesetzt werden.
Keystone

Das geplante Gatter löst heftige Reaktionen aus: Es sei anrüchig, schreibt die Schweizer Tierpartei. Die Hobby-Jäger wollten damit bloss weiter ihrem perversen und blutigen Hobby auf Kosten des Tierwohls frönen, schreibt Tierschützer Carl Sonnthal auf seiner Website Wild beim Wild. Darunter listet er Adressen auf, an welche Protestmails verschickt werden können. Das Thema Jagd polarisiert und so auch das nationale Projekt Gewöhnungsgatter, das in Elgg Heurüti umgesetzt werden soll. Auf 6,4 Hektaren wollen Bund und Kanton Jagdhunde mit Wildschweinen für die Jagd trainieren lassen (siehe Box). Nadja Brodmann, Geschäftsleitungsmitglied beim Zürcher Tierschutz nimmt im Interview Stellung.

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